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Termine

15. Dezember 2014 - MODERNE ZEITEN in Nürnberg

31. Dezember 2014 - RICHARD WAGNER in Wien, Österreich

9. Januar 2015 - LICHTER DER GROSSSTADT in Montbéliard, Frankreich

10. und 11. Januar 2015 - LICHTER DER GROSSSTADT in Besançon, Frankreich

10. Januar 2015 - CHAPLIN SHORTS in Helsinki, Finnland

13. Januar 2015 - DER ZIRKUS in Montpellier, Frankreich

14. Januar 2015 - MODERNE ZEITEN in Stavanger, Norwegen

16. Januar 2015 - MODERNE ZEITEN in Oviedo, Spanien

16. Januar 2015 - BLANCANIEVES in Hannover

22. Januar 2015 - DAS WEIB DES PHARAO in Nürnberg

24. Januar 2015 - DER LETZTE MANN in Gent, Belgien

31. Januar 2015 - MATRIX LIVE - FILM IN CONCERT in Luxembourg

 

Weitere Informationen und Termine unter www.filmphilharmonie.de.

 

 

Die aktualisierte FILMPHILHARMONIC EDITION ist da!

Die FILMPHILHARMONIC EDITION ist der Katalog der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE und enthält alle grundlegenden Informationen über die verfügbaren FilmKonzerte, Filmmusikkonzerte und Filmmusiktitel. Einmal jährlich wird die FILMPHILHARMONIC EDITION um neue Konzertprogramme ergänzt, bestehende Konzertprogramme werden eventuell aktualisiert. In den vergangenen Wochen wurden neue Filmpässe geschrieben, gestaltet und gedruckt; der Versand dieser Ergänzungsseiten fand in der ersten Dezemberwoche statt.

Die Ergänzungsseiten möchten in dem weißen Ordner mit der Rückenaufschrift „Filmmusik im Konzert“ abgeheftet werden, den Sie vielleicht bereits von uns erhalten haben. Sie haben den Ordner nicht erhalten? Sie finden ihn nicht mehr? Ihnen fehlen einzelne Projektunterlagen? Bitte kontaktieren Sie unsere Kollegin Tina Klotz (E-Mail: admin(at)filmphilharmonie.de, Telefon: +49 (0)30 / 27890-190).

Die FILMPHILHARMONIC EDITION stellt u.a. die neuen FilmKonzerte vor. Wir betrachten es als Bestätigung des filmphilharmonischen Gedankens, dass sich auch in den vergangenen Jahren viele Komponisten dem Genre Stummfilm gewidmet und beeindruckende Neukompositionen vorgelegt haben. Wie unterschiedlich die jeweilige Auffassung und Deutung eines Films sein können, spiegelt sich unter anderem auch in der Besetzung wider. Der symphonischen Tradition fühlte sich der britische Komponist Roy Budd verpflichtet, der kurz vor seinem Tod DAS PHANTOM DER OPER neu vertonte. Für Philippe Schoellers Musik für J'ACCUSE - ICH KLAGE AN ist ebenfalls ein groß besetztes Symphonieorchester erforderlich, diesmal sogar durch Live-Elektronik ergänzt.

Auch im Bereich der themenorientierten Filmmusikkonzerte gibt es einiges zu entdecken. Als Programmvorschlag enthalten sind u.a. die abendfüllenden Konzertprogramme SCIENCE FICTION, LOVE STORIES und HELDEN DER LEINWAND. Diese Konzertprogramme können auf die jeweiligen Bedingungen hin angepasst werden und auch mit einer Moderation und/oder einer visuellen Ebene aufgeführt werden.

Einzelne Filmmusiktitel: Obwohl die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE in den vergangenen Jahren Originalpartituren und Neukompositionen für zahlreiche FilmKonzerte (z.B. KON-TIKI, THE MATRIX, METROPOLIS, DIE NIBELUNGEN, ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS) herausgegeben hat, hat diese Verlagstätigkeit bislang nicht den Bereich der Filmmusikkonzerte umfasst. Durch neue vertragliche Regelungen ist es der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE seit wenigen Monaten möglich, auch das Orchestermaterial für einige attraktive Filmmusiktitel zu veröffentlichen und zu angemessenen Konditionen interessierten Orchestern leihweise anzubieten. Zu den Werken, die entweder bereits erschienen sind oder die in Kürze erscheinen werden, gehören u.a. Kompositionen von Jerry Goldsmith (STAR TREK: DER FILM), Bernard Herrmann (PSYCHO, VERTIGO), Maurice Jarre (DOKTOR SCHIWAGO, LAWRENCE VON ARABIEN) und Nino Rota (DER PATE).

 

 

2014 - Ein gutes Jahr für die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

CITY LIGHTS (Regie: Charles Chaplin), USA 1931
DER ROSENKAVALIER (Regie: Robert Wiene) AT 1925

Es ist eine schöne Tradition, am Ende eines Kalenderjahres auf die vergangenen zwölf Monate zurückzuschauen. Auch in diesem Jahr blickt die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE auf zahlreiche sorgfältig vorbereitete und erfolgreich durchgeführte Konzerte: Ungefähr zweihundert Konzerte haben wir in den filmphilharmonischen Kalender eingetragen, aufgeführt zwischen Aachen und Dresden, zwischen London und Moskau, zwischen Rio de Janeiro und Sydney.

In diesem Jahr galt es, zwei Geburtstage zu würdigen. Der jüngste der beiden Jubilare wurde einhundert Jahre alt - die von Charlie Chaplin in vielen seiner Filme so berührend verkörperte Figur des Tramps. Mehr als fünfundzwanzig FilmKonzerte zu Ehren von Charlie Chaplin verzeichnet unser Konzertkalender, darunter sieben Vorstellungen von CITY LIGHTS und acht Vorstellungen von MODERN TIMES. Eigens für den „runden“ Geburtstag des Tramps (und für den 125. Geburtstag von Charlie Chaplin) restaurierten Lobster Films, die Cineteca di Bologna und das British Film Institute den siebenminütigen Kurzfilm KID AUTO RACES AT VENICE, der, mit einer witzigen Neukomposition von Timothy Brock versehen, bei einigen FilmKonzerten als vergnüglicher Vorfilm gezeigt wurde.

An den 150. Geburtstag von Richard Strauss erinnerte die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE mit zehn Aufführungen der Rosenkavalier-Verfilmung aus dem Jahre 1926. Viele namhafte Orchester im In- und Ausland nahmen das FilmKonzert DER ROSENKAVALIER in ihre Konzertsaison auf und begeisterten damit ihr Publikum. Zu erwähnen sind u.a. die Staatskapelle Berlin, die Staatskapelle Weimar, das Gürzenich-Orchester Köln und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Eine besondere Ehre wurde dem Film im November zuteil, als sich in der Dresdner Semperoper der Vorhang hob und der Rosenkavalier gleichsam „nach Hause“ kam. Wie schon bei der Wiederaufführung des Films im September 2006 stand auch diesmal Frank Strobel am Pult der Sächsischen Staatskapelle.

Der unermessliche Reichtum des Filmerbes zeigt sich jedoch auch in den vielen FilmKonzerten, die in Deutschland und darüber hinaus ein dankbares Publikum gefunden haben. Stellvertretend für die filmischen und musikalischen Meisterwerke seien DAS WEIB DES PHARAO (März 2014, Württembergische Philharmonie Reutlingen), ROMEO UND JULIA (März 2014, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin), LA PASSION DE JEANNE D’ARC (Juni 2014, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz), ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS (Oktober 2014, hr-Sinfonieorchester) und IM KAMPF MIT DEM BERGE (Dezember 2014, Radio-Sinfonieorchester des ORF) genannt.

Ebenso erfolgreich und sogar laut bejubelt wurden die Konzerte mit symphonischer Filmmusik angenommen. Am Faschingswochenende ließ das Philharmonische Orchester Trier Cowboys und Indianer durch das Theater Trier galoppieren, während sich die Philharmonie Neubrandenburg in den Weltraum verabschiedete. Im April nahm Herbert Feuerstein, begleitet von der NDR Radiophilharmonie Hannover mit unvergesslichen Melodien aus Liebesfilmen, Abschied von der Bühne. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz widmete sich im Juli der italienischen Filmmusik, und im November luden das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit den Moderatoren Shary Reeves und Ralph Caspers ein zu einer neuen Folge aus „Klassik macht Ah!“. Ein Konzert, an das sich die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE noch lange erinnern wird, fand anlässlich des Zürcher Filmfestivals Anfang Oktober statt. Gerade erst mit dem Lifetime Award des Festivals ausgezeichnet, ließ es sich der deutsche Komponist Hans Zimmer nicht nehmen, selbst die charakteristischen Klaviertöne aus seiner Filmmusik zu INCEPTION zu spielen; Frank Strobel dirigierte das renommierte Tonhalle-Orchester. Nur wenige Tage zuvor hatte die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE das FilmKonzert KON-TIKI LIVE - eine Koproduktion mit dem Krakow Film Music Festival - in Anwesenheit des Komponisten Johann Söderqvist aus der Taufe gehoben.

Auch im neuen Jahr 2015 wird die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE in den nationalen und internationalen Konzerthäusern vertreten sein. Wir freuen uns, wenn wir Sie weiterhin über unsere Tätigkeit informieren dürfen.

Mit allen guten Wünschen für die anstehenden Feiertage

Ihre

EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

 

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Fotos: CITY LIGHTS (© Roy Export S.A.S), DER ROSENKAVALIER (© Prof. Dr. Walter Dillenz/Filmarchiv Austria).