Dezember 2017 - MUSIK UND ZAUBER FÜR DIE WEIHNACHTSZEIT

Dezember 2017 - MUSIK UND ZAUBER FÜR DIE WEIHNACHTSZEIT

November 2017 - BUDDENBROOKS Premiere

September/Oktober 2017 - EISENSTEIN UND CHAPLIN: MIT VOLLDAMPF IN DIE NEUE KONZERTSAISON!

September/Oktober 2017 - EISENSTEIN UND CHAPLIN: MIT VOLLDAMPF IN DIE NEUE KONZERTSAISON!

Mai-Juli 2017 - REVOLUTIONEN IM KONZERTSAAL

Mai-Juli 2017 - REVOLUTIONEN IM KONZERTSAAL

März/April 2017 - SCHNEEWITTCHEN IN DER STIERKAMPFARENA

Dezember 2016 - DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL Weihnachtstour 2016

Dezember 2016 - DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL Weihnachtstour 2016

November 2016 - NOCH EINMAL STÜRMT, NOCH EINMAL, LIEBE FREUNDE!

November 2016 - NOCH EINMAL STÜRMT, NOCH EINMAL, LIEBE FREUNDE!

September 2016 - Weltpremiere des FilmKonzerts IWAN DER SCHRECKLICHE

September 2016 - Weltpremiere des FilmKonzerts IWAN DER SCHRECKLICHE

Juni 2016 - FILMMUSIK UNTERM STERNENHIMMEL

Juni 2016 - FILMMUSIK UNTERM STERNENHIMMEL

April 2016 - FRÜHLINGSERWACHEN MIT CHARLIE CHAPLIN

April 2016 - FRÜHLINGSERWACHEN MIT CHARLIE CHAPLIN

März 2016 - DAS PARFUM - Filmmusik und Lesung

März 2016 - DAS PARFUM - Filmmusik und Lesung

Februar 2016 - LIEBE? ALLES GESCHICHTE...

Februar 2016 - LIEBE? ALLES GESCHICHTE...

January 2016 - WINTER CLIFFHANGERS

January 2016 - WINTER CLIFFHANGERS

Dezember 2015 - DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL - Filmkonzert Premierentour Weihnachten 2015

Dezember 2015 - DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL - Filmkonzert Premierentour Weihnachten 2015

Dezember 2015 - VISIONÄRE FABELN - Chaplin, Eisenstein und Schneewittchen

Dezember 2015 - VISIONÄRE FABELN - Chaplin, Eisenstein und Schneewittchen

Oktober 2015 - BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT und PACIFIC 231 im Admiralspalast Berlin

Oktober 2015 - BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT und PACIFIC 231 im Admiralspalast Berlin

September 2015 - 15 JAHRE EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

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Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE wird 15 Jahre alt - FilmPhilharmonischer Salon und Jubiläumsparty

METROPOLIS (Regie: Fritz Lang), D 1927

 

Wenn man sich täglich den Dingen widmet, die einem am Herzen liegen, dann vergeht die Zeit wie im Flug. Diese Erfahrung macht in diesen Tagen die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE, die am Freitag, den 11. September 2015, ihren 15. Geburtstag feiert. Inzwischen in Berlin beheimatet, ist die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE das Zentrum für Filmmusik, in dem sich ausgewiesene Film- und Musikwissenschaftler, Filmmusikexperten und Konzertmanager für authentische und künstlerisch herausragende Aufführungen von Filmmusik einsetzen.

In den vergangenen Jahren sind wir in vielerlei Hinsicht gewachsen. Zahlreiche FilmKonzerte wie METROPOLIS, THE MATRIX LIVE, ALEXANDER NEWSKI oder die zeitlosen Charlie-Chaplin-Filme beweisen stets aufs Neue, dass die Vereinigung von Musik und Bild auf der gleichen Ebene angesiedelt ist wie das Ballett (Tanz und Musik) und das Musiktheater (Drama und Musik). Unsere Filmmusikkonzerte u.a. zu Ehren von Bernard Herrmann, Nino Rota und John Williams zeigen, dass Filmmusik - auch für sich alleine genommen - eine endlos sprudelnde Quelle von beeindruckenden und herausfordernden Werken ist, die heute in den Konzertsälen der Welt zuhause sind. Die andauernde Unterstützung unserer künstlerischen und technischen Partner und natürlich auch die Zehntausende Konzertbesucher waren dabei zuverlässige und treue Begleiter auf diesem Weg.

An diesem Freitag, dem 11. September 2015, jährt sich die Gründung der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE also zum 15. Mal. Den langen Weg, den wir bereits zurückgelegt haben und der uns in eine gute Zukunft führen wird, feiern wir mit einer Diskussionsrunde zum Thema "FilmKonzert - Das Orchesterkonzert des 21. Jahrhunderts!?". Barbara Lebitsch (Leitende Konzertdramaturgin der Elbphilharmonie), Johannes Ebert (Generalsekretär des Goethe-Instituts), Dr. Wolfgang Fink (Kulturmanager und Musikwissenschaftler), Gregory Johns-Heist (Geschäftsführender Gesellschafter der StuttgartKonzert Veranstaltungs GmbH), Wolf Kühnelt (Eventmanager bei Kulturprojekte Berlin) und Frank Strobel (Künstlerischer Leiter der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE) tauschen im Gespräch mit Stefan Lang (Deutschlandradio Kultur) ihre Sichtweisen auf das faszinierende Genre FilmKonzert / Filmmusikkonzert aus.

 

 

Mit Filmklassikern durch den Herbst

J'ACCUSE (Regie: Abel Gance), F 1919

 

Vier Jahre nach der Premiere von METROPOLIS (1927) an der Mailänder Scala ist Fritz Langs filmisches Meisterwerk der Beitrag der Filarmonica della Scala zur diesjährigen EXPO. Das Orchester spielt Gottfried Huppertz' originale Filmmusik, am Dirigentenpult steht Frank Strobel. Mit ihren modernen Rhythmen und den Anklängen an liturgisch gebundene Musik erhebt die Musik den Film zu einer opernhaften und monumentalen Erfahrung. Auch das Saarländische Staatsorchester wird sich METROPOLIS widmen, und zwar am 10. Oktober in der - wie passend - Industriekathedrale "Alte Schmelz" in St. Ingbert.

Auf den Spielplänen stehen jedoch auch viele weitere Filmklassiker aus unterschiedlichen Genres, deren Modernität selbst nach beinahe einhundert Jahren noch Zuschauer in ihren Bann zu ziehen weiß. Abel Gances Antikriegsfilm J'ACCUSE (1919) und Georg Wilhelm Pabst Melodrama DIE BÜCHSE DER PANDORA (1929) werden beispielsweise in Straßburg (20. September) und in Brüssel (24. September) aufgeführt. Für beide Filme liegen Neukompositionen vor - für J'ACCUSE von Philippe Schoeller und für DIE BÜCHSE DER PANDORA von Peer Raben, dem engen künstlerischen Partner von Rainer Werner Fassbinder.

Walter Ruttmanns avantgardistischer Dokumentationsfilm BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT (1927) kommt in Paris (26. September), in Strasbourg (2. Oktober) und natürlich auch in Berlin (29. Oktober) zur Aufführung. Wir zeigen den Film mit Edmund Meisels originaler Filmmusik, die das Publikum genauso elektrisiert wie die beeindruckenden Bilder und die innovative Schnitttechnik.

 

 

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Fotos: METROPOLIS (© Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), J'ACCUSE (© Lobster FIlms). 

Juni 2015 - MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT in Shanghai

Trauer um James Horner (14. August 1953 - 22. Juni 2015)

A TRIBUTE TO JAMES HORNER, Filmmusikkonzert am 21.01.2012 in der Kölner Philharmonie

 

Wie ein Lauffeuer verbreitete sich in der vergangenen Woche die Nachricht vom Tode des US-amerikanischen Komponisten James Horner. In ihren Konzertprogrammen wird die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE die Erinnerung an den Komponisten von STAR TREK II: DER ZORN DES KHAN (1982), ALIENS - DIE RÜCKKEHR (1986), DER NAME DER ROSE (1986), LEGENDEN DER LEIDENSCHAFT (1994), BRAVEHEART (1995), TITANIC (1997), AVATAR - AUFBRUCH NACH PANDORA (2009) und von zahlreichen weiteren Filmen lebendig halten.

 

 

MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT in Shanghai

MATRIX (Regie: Andy Wachowski, Lana Wachowski), USA 1999


MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT ist ein FilmKonzert, das seinesgleichen sucht. So wegweisend wie der Film 1999 für das Science-Fiction-Genre war, so grundlegend ist das von der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE zwischen 2007 und 2010 entwickelte Live-to-projection-Konzert für das konstant wachsende Repertoire ähnlicher FilmKonzerte. Nach zahlreichen Aufführungen in Europa, den USA und in Australien erreicht MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT am 16. Juli nun den asiatischen Markt.   

Komponist Don Davis selbst wird das Hangzhou Philharmonic Orchestra durch seine herausfordernde Partitur führen und die absolute Synchronität mit dem Film und der komplexen Tonspur gewährleisten. Seine Musik - wendig und anschmiegsam wie die Kompositionen von Max Steiner und zugleich durch ihre scharfkantigen Rhythmen und die vielschichtigen Harmonien nahe bei der polnischen Avantgarde - widersetzt sich jedem Vergleich mit den eher traditionell angelegten Filmmusiken, die bei den anderen Live-to-projection-Konzerten zu hören sind. MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT ist ein kinematographisches Kunstwerk unserer Tage, und seine technische und künstlerische Umsetzung stellen uns immer wieder vor Herausforderungen, die wir mit Blick auf das chinesische Publikum in gewohnter Weise meistern werden.

 

16. Juli 2015 - Shanghai, Volksrepublik China

Filmkonzert MATRIX LIVE. FILM IN CONCERT

Hangzhou Philharmonic Orchestra, Dirigent: Don Davis

 

 

"Summertime … "

Sobald sich Orchester und Verwaltungen in die Sommerpause verabschieden und Theater und Konzerthallen vorübergehend ihre Tore schließen, widmet sich die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE noch intensiver als sonst der Vorbereitung von neuen Konzertprogrammen. In diesem Jahr durchwehen die nostalgisch-lieblichen Klänge aus DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL sowie das markante James-Bond-Thema unsere Büroräume. Schon in der kommenden Weihnachtszeit werden wir in einigen deutschen Städten (darunter Köln, Nürnberg und München) den beliebten tschechischen Märchenfilm als neuproduziertes FilmKonzert vorstellen. Und nur wenige Wochen später verwandeln wir die Münchner Philharmonie in das Hauptgebäude des MI6, wenn die Münchner Symphoniker zur großen James-Bond-Filmnacht einladen. Den britischen Master of Suspense, Alfred Hitchcock, und den Komponisten Bernard Herrmann wird das Melbourne Symphony Orchestra ehren, das unsere Produktion aus der erfolgreichen Reihe "Meisterregisseure und ihre Komponisten" übernehmen wird.  

Diese und einige weitere Neuproduktionen werden wir ausführlich in der kommenden FilmPhilharmonic Edition vorstellen, deren Versand für Mitte September vorgesehen ist - rechtzeitig zum 15. Geburtstag der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE! 

DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL (Regie: Václav Vorlícek) Tschechien 1973

 

Wir wünschen Ihnen eine gute Sommerzeit.  

Ihre

EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

 

 

 

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Fotos: A TRIBUTE TO JAMES HORNER (© Karsten Prühl), MATRIX (© Warner Bros.), DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL (© Deutsche Kinemathek).

Mai 2015 - SCARY MOVIES

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Mindestens so abwechslungsreich wie der Mai sind auch die Konzerte der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, die eine Vielzahl an Komponisten und Werken anbieten: von der überwältigenden Vorstellungskraft von Federico Fellini und Nino Rota zu den schaurigen Klängen der unheimlichsten Filme, die je gedreht (und vertont!) worden sind. Zwei neue Konzertprogramme haben wir in unseren Katalog aufgenommen - SCARY MOVIES und EUROPÄISCHE FILMMUSIK; viele weitere fesselnde Konzerte sind bereits in Sichtweite! 

 

Alles neu macht der Mai: Uraufführung von SCARY MOVIES und EUROPÄISCHE FILMMUSIK

PSYCHO (Regie: Alfred Hitchcock) USA 1960

 

Die berühmte Duschszene in Alfred Hitchcocks PSYCHO sollte ursprünglich ohne Musik auskommen. Doch mit seinem ausgeprägten Gespür für Dramatik forderte der Komponist Bernard Herrmann den „Master of Suspense“ heraus: Mit seinen erbarmungslos kreischenden Streichern und den schroffen Harmonien erschuf er eine unauslöschliche, nervenaufreibende Verbindung von Bild und Ton. Und bewies damit die Macht der Filmmusik: die Fähigkeit, gleichsam durch Mark und Bein zu gehen, und allein mit musikalischen Mitteln unbewusste und eigentlich un-vernünftige Ängste hervorzurufen.

Eine elektrisierende Konzertsuite aus der Filmmusik zu PSYCHO ist eines der Glanzlichter in unserem neuen und unter die Haut gehenden Konzertprogramm SCARY MOVIES. Andere Werke, die das Saarländische Staatsorchester Saarbrücken unter der Leitung von Christian Schumann vorstellen wird, bringen wirklich haarsträubende Musik zu Gehör, so zum Beispiel Bernard Herrmanns VERTIGO - AUS DEM REICH DER TOTEN, Max Steiners wegweisende Musik für KING KONG UND DIE WEISSE FRAU, John Williams’ antreibende Filmmusiken für JURASSIC PARK und KRIEG DER WELTEN, Jerry Goldsmiths boshafte Musik für GREMLINS - KLEINE MONSTER und DER TÖDLICHE SCHWARM und James Horners wilde Rhythmen für ALIENS - DIE RÜCKKEHR. Jeder dieser Komponisten weiß genau, dass Furcht viele Gesichter haben und vielerlei musikalische Gestalt annehmen kann. Deswegen reicht das Repertoire des Konzertprogramms SCARY MOVIES von dem dunklen Romantizismus in Wojciech Kilars DRACULA bis zur trostlosen Musik von DAS SCHWEIGEN DER LÄMMER, komponiert von Howard Shore.

 

17. und 24. Mai 2015 - Saarbrücken, Deutschland

Filmmusikkonzert SCARY MOVIES

Saarländisches Staatsorchester Saarbrücken, Dirigent: Christian Schumann

 

Ungeachtet dessen, was wir vielleicht über die Karriere von Komponisten wie Erich Wolfgang Korngold oder Hans Zimmer wissen, sollte man nicht vergessen, dass nicht alle begabten europäischen Musiker nach Hollywood auswandern. (Zumindest nicht für immer.) Glücklicherweise blieben dem europäischen Kino Komponisten wie Nino Rota, Ennio Morricone und Wojciech Kilar für den überwiegenden Teil ihres Schaffens erhalten. Als Francis Ford Coppola an den Italiener Nino Rota herantrat, um ihn um die Vertonung von DER PATE zu bitten, setzte dieser deswegen keinen Fuß auf den Boden der Vereinigten Staaten. Ganz im Gegenteil: Seine Musik - frei von all jenen musikalischen Stereotypen, die man landläufig mit amerikanischen Gangsterfilmen verbindet - durchzieht den Film mit den wehmütigen Klängen des Mittelmeerraums - und dem fortwährenden Gefühl von Heimweh, das uns auch heute noch berührt.

Unser Konzertprogramm EUROPÄISCHE FILMMUSIK erweist einigen der bekannten europäischen Komponisten der vergangenen achtzig Jahre die Ehre. Frank Strobel wird die Filharmonia Poznańska durch ein Programm führen, das verschiedene Nationalitäten und Identitäten zusammenführt, darunter Frankreich (Georges Delerue und Michel Legrand), Russland (Isaak Dunajewski), Polen (Wojciech Kilar und Władysław Szpilman), Italien (Nino Rota und Ennio Morricone), England (Ron Goodwin) und Spanien (Roque Baños). Mit ihrer Musik erinnern wir an die Vielfalt und den Reichtum des europäischen Kinos: Delerues einfühlsame „Hommage à François Truffaut“ (mit Musik aus JULES UND JIM und DIE AMERIKANISCHE NACHT u.a.), Morricones klassische Filmmusiken für SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD und NUOVO CINEMA PARADISO, Rotas Meisterwerke für Coppola (DER PATE) und Fellini (DAS SÜSSE LEBEN und DAS LIED DER STRASSE), Legrands mitreißende Suite aus DIE REGENSCHIRME VON CHERBOURG und Baños’s spanische Fanfaren für ALATRISTE.

 

15. und 16. Mai 2015 - Poznań, POLEN

Filmmusikkonzert EUROPÄISCHE FILMMUSIK

Filharmonia Poznańska, Dirigent: Frank Strobel

 

 

 

FEDERICO FELLINI UND NINO ROTA

LA STRADA (Regie: Federico Felini), IT 1954

 

„Immer wenn ich die Musikaufnahmen zu meinen eigenen Filmen besuchte, war ich erstaunt und auch bewegt, weil ich mich jedes Mal fühlte wie der Zeuge eines Wunders.“ Das sind die Worte des italienischen Regisseurs Federico Fellini, im Jahr 1979 aufgeschrieben von Filmkritiker Michel Ciment. Der dieses Wunder bewirkte, war Nino Rota, Fellinis vertrauter schöpferischer Partner über beinahe dreißig Jahre hinweg. Die entfesselte Vorstellungskraft des Filmemachers fand in Rotas witzigen, einfühlsamen und prächtigen Melodien ihren perfekten Gefährten. Ohne Rotas Musik wären die üppigen und ausufernden Bilderwelten eines Federico Fellini nicht zu denken. Das Programm FEDERICO FELLINI UND NINO ROTA versucht, den einzigartigen Geist einzufangen, den diese künstlerische Partnerschaft geprägt und ausgezeichnet hat. Es enthält zahlreiche Konzertsuiten vom Beginn bis zum Ende ihrer Zusammenarbeit, von LA STRADA - DAS LIED DER STRASSE bis AMARCORD und ORCHESTERPROBE.

Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, dirigiert von Frank Strobel, wird sich dieser Aufgabe stellen. Die Zuhörer erwarten nicht nur die bereits genannten Suiten, sondern auch die verführerischen Klänge aus LA DOLCE VITA - DAS SÜSSE LEBEN und die tänzerischen Rhythmen aus JULIA UND IHRE GEISTER. Um die wundersame Welt des Federico Fellini auf der Bühne heraufzubeschwören, schließt sich Schauspieler und Moderator Manfred Callsen dem Orchester an und stellt live zur originalen Filmszene die herrlich übertriebene (?) kirchliche Modenschau aus dem Film FELLINIS ROMA nach - unbestritten einer der Höhepunkte von musikalischer und bildlicher Vorstellungskraft.

 

21. Mai 2015 - Mannheim, Deutschland

22. Mai 2015 - Kaiserslautern, Deutschland

Filmmusikkonzert FEDERICO FELLINI UND NINO ROTA

Manfred Callsen, Moderation Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Dirigent: Frank Strobel

 

 

Nicht vergessen: die FilmKonzerte DAS NEUE BABYLON und VERTIGO LIVE

VERTIGO (Regie: Alfred Hitchcock) USA 1958

 

Die Kämpfe in der Pariser Commune von 1861 wurden von Filmemacher Grigori Kozintsew und Komponist Dimitri Schostakowitsch in einem filmischen und musikalischen Spiel der Gegensätze eingefangen. Die Stuttgarter Philharmoniker, geleitet von Daniel Raiskin, werden Schostakowitschs kraftvolle und geistreiche Filmmusik zu DAS NEUE BABYLON am 20. Mai 2015 live zum Film aufführen.

 

20. Mai 2015 - Stuttgart, Deutschland

FilmKonzert DAS NEUE BABYLON

Stuttgarter Philharmoniker, Dirigent: Daniel Raiskin

 

Vor einer Woche hielten wir FilmPhilharmoniker das vollständige Orchestermaterial von einer der mitreißendsten Filmmusiken überhaupt in den Händen - von Bernard Herrmanns VERTIGO - AUS DEM REICH DER TOTEN. Diese leidenschaftlich romantische und auch makabre Musik wird am 18. Juni 2015 in der Alten Oper Frankfurt live zum Film gespielt; Frank Strobel dirigiert das hr-Sinfonieorchester.  

 

18. Juni 2015 - Frankfurt/Main, Deutschland

FilmKonzert VERTIGO LIVE

hr-Sinfonieorchester, Dirigent: Frank Strobel

 

 

 

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Fotos: PSYCHO, LA STRADA, VERTIGO (Quelle: Deutsches Filminstitut - DIF e.V.)

März 2015 - DAS KINO DER ANDEREN

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"Das Kino der Anderen": Deutsch-deutsche Filmmusik mit dem Münchener Rundfunkorchester

DIE MÖRDER SIND UNTER UNS (Regie: Wolfgang Staudte), D (Ost) 1946

 

DIE MÖRDER SIND UNTER UNS (1946), DIE LEGENDE VON PAUL UND PAULA (1973), GOOD BYE, LENIN! (2003) und DAS LEBEN DER ANDEREN (2006): Das deutsch-deutsche Kino hat die kleinen Geschichten des Alltags ebenso beleuchtet wie die großen historischen Umbrüche. Im fünfundzwanzigsten Jahr der deutschen Einheit führt das Münchener Rundfunkorchester unter der künstlerischen Leitung von Dirk Brossé ein Konzertprogramm auf, das sich ausschließlich jenen Filmen widmet, die entweder in der DDR produziert worden sind und/oder die deutsch-deutsche Geschichte auf die Kinoleinwand gebracht haben. Das Repertoire reicht vom ersten deutschen Spielfilm der Nachkriegsgeschichte (DIE MÖRDER SIND UNTER UNS) über die erste offizielle gesamtdeutsche Filmproduktion (DIE HEIDEN VON KUMMEROW UND IHRE LUSTIGEN STREICHE, 1967) bis zu DER TURM (2011) nach dem gleichnamigen Roman von Uwe Tellkamp.  

Auch für diese Produktion ging der Bayerische Rundfunk bzw. das Münchener Rundfunkorchester eine enge Zusammenarbeit mit der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE ein. Weil zu den meisten Filmmusiktiteln kein Aufführungsmaterial verlegt ist, nutzte die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE das von ihr bereits vor vielen Jahren etablierte Netzwerk zwischen ihr und den Komponisten (und den Nachlassverwaltern bzw. Rechteinhabern) sowie verschiedenen Archiven und ermöglichte für "Das Kino der Anderen" die Erst- bzw. Neuausgabe von Titeln wie DIE HEIDEN VON KUMMEROW UND IHRE LUSTIGEN STREICHE (Musik: Rolf Alexander Wilhelm), DER SCOUT und HAUPTMANN FLORIAN VON DER MÜHLE (Musik: Karl-Ernst Sasse) und DER TURM (Musik: Can Erdogan-Sus und Daniel Sus). Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE ist davon überzeugt, dass sich diese nicht unaufwändige Schatzsuche gelohnt hat, und wünscht dem Konzert viele Zuhörer, sei es im Münchener Prinzregententheater, vor dem Radiogerät oder vor dem Computer.

 

4. März 2015 - München, Prinzregententheater

"Das Kino der Anderen": Deutsch-deutsche Filmmusik

 

Münchener Rundfunkorchester

Dirigent: Dirk Brossé

Moderation: Martina Gedeck  

Live-Übertragung auf BR-Klassik (Hörfunk und Internet-Streaming: http://www.br.de)

 

 

DER ROSENKAVALIER im Festspielhaus Baden-Baden

DER ROSENKAVALIER (Regie: Robert Wiene) A 1925

 

Die diesjährigen Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker in Baden-Baden stehen ganz im Zeichen des Rosenkavaliers. An vier Abenden bringen das Orchester und eine hochkarätig besetzte Solistenriege unter der Leitung von Sir Simon Rattle die "Komödie für Musik" von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal auf die Bühne des Festspielhauses. Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE freut sich sehr darüber, dass die berühmte Strauss'sche Verwechslungskomödie nicht nur konzertant dargebracht wird, sondern "auf halber Strecke" (d.h. zwischen der zweiten und dritten Opernaufführung) auch als FilmKonzert. Das Besondere an diesem FilmKonzert: An diesem Abend erklingt die von Richard Strauss selbst eingerichtete Fassung für Salonorchester, die bereits im vergangenen Jahr durch das Orchester am Jakobsplatz München aufgeführt wurde und nun durch die Berliner Philharmoniker ihren Ritterschlag erhält. Am Dirigentenpult steht Raphael Haeger, der, wenn er nicht vor dem Orchester steht, unter den Schlagzeugern zu finden ist.  

Opernverfilmungen waren schon in der Stummfilmzeit populär, doch keine Opernverfilmung dieser Epoche war so spektakulär und musikalisch hochwertig wie der 1925 entstandene ROSENKAVALIER-Film, der mit einer Reihe hervorragender Darsteller besetzt war - unter ihnen Michael Bohnen, der zu seiner Zeit als die Inkarnation des Ochs von Lerchenau schlechthin galt. Der Film wurde nach der Musik der ROSENKAVALIER-Oper von Richard Strauss gedreht. Sie war in Abstimmung mit dem Komponisten zu einer bemerkenswert filmtauglichen Instrumentalfassung umgearbeitet worden und wurde von einem Korrepetitor am Film-Set gespielt. So entstand eine Filmkomödie, die in Grundzügen der Opernhandlung folgt und diese um attraktive Schauplätze bereichert, wie das Schloss von Schönbrunn und seinen weitläufigen Schlosspark. Diese "Volks-Filmoper", wie Richard Strauss sie nannte, wurde in den opulenten Dekors von Alfred Roller inszeniert, der schon die Uraufführung der Oper ausgestattet hatte. Regie führte Robert Wiene, der sich mit DAS CABINET DES DOKTOR CALIGARI (1920) einen Namen gemacht hatte. Er beweist hier, dass er nicht nur das Rokoko-Milieu der Vorlage stilsicher zu gestalten versteht, sondern auch Gespür für die Ironie besitzt, die den ROSENKAVALIER als eine der großen Opern des 20. Jahrhunderts auszeichnet. 

Nach dem FilmKonzert RICHARD WAGNER im Mai 2013 bietet DER ROSENKAVALIER der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE eine weitere willkommene Gelegenheit, ihre Werke einem interessierten Publikum in Deutschlands größtem Opern- und Konzerthaus vorzustellen.

 

31. März 2015 - Baden-Baden, Festspielhaus

FilmKonzert DER ROSENKAVALIER (Österreich 1925)

Regie: Robert Wiene, Musik: Richard Strauss (Fassung für Salonorchester)  

 

Mitglieder der Berliner Philharmoniker

Dirigent: Raphael Haeger  

Im Rahmen der Osterfestspiele der Berliner Philharmoniker.

 

 

DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM: Uraufführung der Neukomposition von Jens Jörg Troester

DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM (Regie: Paul Wegener) D 1920

 

Am 8. Februar 2015 hob sich im Capitol-Theater in Offenbach/Main der Vorhang für DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM. Paul Wegeners Film aus dem Jahr 1920 erzählt die Legende vom Prager Rabbi Löw, der einen mit übermenschlichen Kräften ausgestatteten riesenhaften Golem erschafft, um seine Gemeinde vor drohendem Unheil zu beschützen. Weil die originale Filmmusik von Hans Landsberger verschollen ist, gaben die Neue Philharmonie Frankfurt und die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE bei dem Dirigenten und Komponisten Jens Jörg Troester eine Neukomposition in Auftrag, die das Publikum im ausverkauften Capitol bereits mit den ersten Klängen in ihren Bann zog und nach dem FilmKonzert begeistert gefeiert wurde.  

Einige Auszüge aus der Rezension in der Offenbach-Post vom 10. Februar 2015: "Ein spannendes Erlebnis nicht nur für das Publikum, sondern auch für den Komponisten, war es doch sein Debüt in dieser Sparte. Für die Dramaturgie, die Gewichtung des zu Erzählenden und die Vermittlung der emotionalen Komponente, der Stimmungen, half ihm seine große Erfahrung als Dirigent von Opern. Und - um es vorwegzunehmen - diese Aufgabe ist ihm gelungen. Die Musik schwingt in großem Zusammenhang, Leitmotivik taucht vereinzelt auf, doch wird sie nicht überstrapaziert. Als schwieriges Stilproblem erwiesen sich die verschiedenen Zeiten: hier die Handlung aus dem 16. Jahrhundert, dort der Film aus dem Jahr 1920 und schließlich das moderne Publikum, das andere Erfahrungen hat als damalige Hörer. Troester fand eine elegante Lösung, indem er sich mit spätromantischer Orchesterbesetzung an die gemäßigte Moderne hält und stilistische Anspielungen an Barock und jüdische Gesangstradition integriert, geschmackvoll, niemals trivial. (...) So fesselnd Troesters Musik in der Live-Darbietung war, so ist doch zugleich sein Anliegen geglückt, damit nicht in den Vordergrund zu treten, sondern das Filmerlebnis zu steigern. Gläserner Klang begleitet den Rabbi Löw, wie er bei der Beobachtung der Sterne eine Gefahr für das jüdische Ghetto entdeckt. Grandiose Steigerungen untermalen das aufgeregte Zusammenlaufen der Mitbewohner, die erfahren müssen, dass ein kaiserliches Dekret zur Vertreibung der Juden droht. Packend sind die Szenen, in denen der Rabbi sein Geschöpf aus Lehm wieder zum Leben erweckt. (...) Versöhnlich ist das Ende: Der Golem nimmt ein Kind auf den Arm, das nicht wie die anderen davongelaufen ist. Das Mädchen zieht ihm den Stern von der Brust, der ihn zum Leben erweckt hat, der Koloss fällt leblos zu Boden. Die Gefahr ist gebannt. Sichtlich bewegt nahm Troester anschließend die Beifallsstürme entgegen."

 

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Fotos: DIE MÖRDER SIND UNTER UNS (Quelle: Deutsches Filminstitut - DIF e.V.), DER ROSENKAVALIER (© Prof. Dr. Walter Dillenz/Filmarchiv Austria), DER GOLEM, WIE ER IN DIE WELT KAM (© Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung).

Dezember 2014 - Die FILMPHILHARMONIC EDITION ist da!

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Die aktualisierte FILMPHILHARMONIC EDITION ist da!

Die FILMPHILHARMONIC EDITION ist der Katalog der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE und enthält alle grundlegenden Informationen über die verfügbaren FilmKonzerte, Filmmusikkonzerte und Filmmusiktitel. Einmal jährlich wird die FILMPHILHARMONIC EDITION um neue Konzertprogramme ergänzt, bestehende Konzertprogramme werden eventuell aktualisiert. In den vergangenen Wochen wurden neue Filmpässe geschrieben, gestaltet und gedruckt; der Versand dieser Ergänzungsseiten fand in der ersten Dezemberwoche statt.

Die Ergänzungsseiten möchten in dem weißen Ordner mit der Rückenaufschrift „Filmmusik im Konzert“ abgeheftet werden, den Sie vielleicht bereits von uns erhalten haben. Sie haben den Ordner nicht erhalten? Sie finden ihn nicht mehr? Ihnen fehlen einzelne Projektunterlagen? Bitte kontaktieren Sie unsere Kollegin Tina Klotz (E-Mail: admin(at)filmphilharmonie.de, Telefon: +49 (0)30 / 27890-190).

Die FILMPHILHARMONIC EDITION stellt u.a. die neuen FilmKonzerte vor. Wir betrachten es als Bestätigung des filmphilharmonischen Gedankens, dass sich auch in den vergangenen Jahren viele Komponisten dem Genre Stummfilm gewidmet und beeindruckende Neukompositionen vorgelegt haben. Wie unterschiedlich die jeweilige Auffassung und Deutung eines Films sein können, spiegelt sich unter anderem auch in der Besetzung wider. Der symphonischen Tradition fühlte sich der britische Komponist Roy Budd verpflichtet, der kurz vor seinem Tod DAS PHANTOM DER OPER neu vertonte. Für Philippe Schoellers Musik für J'ACCUSE - ICH KLAGE AN ist ebenfalls ein groß besetztes Symphonieorchester erforderlich, diesmal sogar durch Live-Elektronik ergänzt.

Auch im Bereich der themenorientierten Filmmusikkonzerte gibt es einiges zu entdecken. Als Programmvorschlag enthalten sind u.a. die abendfüllenden Konzertprogramme SCIENCE FICTION, LOVE STORIES und HELDEN DER LEINWAND. Diese Konzertprogramme können auf die jeweiligen Bedingungen hin angepasst werden und auch mit einer Moderation und/oder einer visuellen Ebene aufgeführt werden.

Einzelne Filmmusiktitel: Obwohl die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE in den vergangenen Jahren Originalpartituren und Neukompositionen für zahlreiche FilmKonzerte (z.B. KON-TIKI, THE MATRIX, METROPOLIS, DIE NIBELUNGEN, ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS) herausgegeben hat, hat diese Verlagstätigkeit bislang nicht den Bereich der Filmmusikkonzerte umfasst. Durch neue vertragliche Regelungen ist es der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE seit wenigen Monaten möglich, auch das Orchestermaterial für einige attraktive Filmmusiktitel zu veröffentlichen und zu angemessenen Konditionen interessierten Orchestern leihweise anzubieten. Zu den Werken, die entweder bereits erschienen sind oder die in Kürze erscheinen werden, gehören u.a. Kompositionen von Jerry Goldsmith (STAR TREK: DER FILM), Bernard Herrmann (PSYCHO, VERTIGO), Maurice Jarre (DOKTOR SCHIWAGO, LAWRENCE VON ARABIEN) und Nino Rota (DER PATE).

 

 

2014 - Ein gutes Jahr für die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

CITY LIGHTS (Regie: Charles Chaplin), USA 1931
DER ROSENKAVALIER (Regie: Robert Wiene) AT 1925

Es ist eine schöne Tradition, am Ende eines Kalenderjahres auf die vergangenen zwölf Monate zurückzuschauen. Auch in diesem Jahr blickt die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE auf zahlreiche sorgfältig vorbereitete und erfolgreich durchgeführte Konzerte: Ungefähr zweihundert Konzerte haben wir in den filmphilharmonischen Kalender eingetragen, aufgeführt zwischen Aachen und Dresden, zwischen London und Moskau, zwischen Rio de Janeiro und Sydney.

In diesem Jahr galt es, zwei Geburtstage zu würdigen. Der jüngste der beiden Jubilare wurde einhundert Jahre alt - die von Charlie Chaplin in vielen seiner Filme so berührend verkörperte Figur des Tramps. Mehr als fünfundzwanzig FilmKonzerte zu Ehren von Charlie Chaplin verzeichnet unser Konzertkalender, darunter sieben Vorstellungen von CITY LIGHTS und acht Vorstellungen von MODERN TIMES. Eigens für den „runden“ Geburtstag des Tramps (und für den 125. Geburtstag von Charlie Chaplin) restaurierten Lobster Films, die Cineteca di Bologna und das British Film Institute den siebenminütigen Kurzfilm KID AUTO RACES AT VENICE, der, mit einer witzigen Neukomposition von Timothy Brock versehen, bei einigen FilmKonzerten als vergnüglicher Vorfilm gezeigt wurde.

An den 150. Geburtstag von Richard Strauss erinnerte die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE mit zehn Aufführungen der Rosenkavalier-Verfilmung aus dem Jahre 1926. Viele namhafte Orchester im In- und Ausland nahmen das FilmKonzert DER ROSENKAVALIER in ihre Konzertsaison auf und begeisterten damit ihr Publikum. Zu erwähnen sind u.a. die Staatskapelle Berlin, die Staatskapelle Weimar, das Gürzenich-Orchester Köln und das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Eine besondere Ehre wurde dem Film im November zuteil, als sich in der Dresdner Semperoper der Vorhang hob und der Rosenkavalier gleichsam „nach Hause“ kam. Wie schon bei der Wiederaufführung des Films im September 2006 stand auch diesmal Frank Strobel am Pult der Sächsischen Staatskapelle.

Der unermessliche Reichtum des Filmerbes zeigt sich jedoch auch in den vielen FilmKonzerten, die in Deutschland und darüber hinaus ein dankbares Publikum gefunden haben. Stellvertretend für die filmischen und musikalischen Meisterwerke seien DAS WEIB DES PHARAO (März 2014, Württembergische Philharmonie Reutlingen), ROMEO UND JULIA (März 2014, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin), LA PASSION DE JEANNE D’ARC (Juni 2014, Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz), ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS (Oktober 2014, hr-Sinfonieorchester) und IM KAMPF MIT DEM BERGE (Dezember 2014, Radio-Sinfonieorchester des ORF) genannt.

Ebenso erfolgreich und sogar laut bejubelt wurden die Konzerte mit symphonischer Filmmusik angenommen. Am Faschingswochenende ließ das Philharmonische Orchester Trier Cowboys und Indianer durch das Theater Trier galoppieren, während sich die Philharmonie Neubrandenburg in den Weltraum verabschiedete. Im April nahm Herbert Feuerstein, begleitet von der NDR Radiophilharmonie Hannover mit unvergesslichen Melodien aus Liebesfilmen, Abschied von der Bühne. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz widmete sich im Juli der italienischen Filmmusik, und im November luden das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit den Moderatoren Shary Reeves und Ralph Caspers ein zu einer neuen Folge aus „Klassik macht Ah!“. Ein Konzert, an das sich die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE noch lange erinnern wird, fand anlässlich des Zürcher Filmfestivals Anfang Oktober statt. Gerade erst mit dem Lifetime Award des Festivals ausgezeichnet, ließ es sich der deutsche Komponist Hans Zimmer nicht nehmen, selbst die charakteristischen Klaviertöne aus seiner Filmmusik zu INCEPTION zu spielen; Frank Strobel dirigierte das renommierte Tonhalle-Orchester. Nur wenige Tage zuvor hatte die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE das FilmKonzert KON-TIKI LIVE - eine Koproduktion mit dem Krakow Film Music Festival - in Anwesenheit des Komponisten Johann Söderqvist aus der Taufe gehoben.

Auch im neuen Jahr 2015 wird die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE in den nationalen und internationalen Konzerthäusern vertreten sein. Wir freuen uns, wenn wir Sie weiterhin über unsere Tätigkeit informieren dürfen.

Mit allen guten Wünschen für die anstehenden Feiertage

Ihre

EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

 

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Fotos: CITY LIGHTS (© Roy Export S.A.S), DER ROSENKAVALIER (© Prof. Dr. Walter Dillenz/Filmarchiv Austria).

FILMPHILHARMONIC AWARD 2014

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Verleihung des FILMPHILHARMONIC AWARD 2014 an das hr-Sinfonieorchester und dem Hessischen Rundfunk

v.l.n.r.: Dr. Heinz-Dieter Sommer, Beate Warkentien, Christiane Steppan

Im Rahmen der Premiere des FilmKonzerts ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS am 17. Oktober 2014 verlieh Beate Warkentien, Geschäftsführerin der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, den FILMPHILHARMONIC AWARD 2014 an das hr-Sinfonieorchester und den Hessischen Rundfunk.

Mit dem FILMPHILHARMONIC AWARD ehrt die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE Klangkörper, Kulturinstitutionen und Personen, die sich in besonderem Maße um die künstlerisch anspruchsvolle Aufführung von Filmmusik im Konzertsaal und um die Bewahrung des filmischen Erbes verdient machen.

In ihrer Laudatio betonte Beate Warkentien die Verdienste des Managements und der Musikerinnen und Musiker um das Genre "Film und Musik". Das hr-Sinfonieorchester habe, so Beate Warkentien, "zahlreiche FilmKonzerte und FilmMusikKonzerte im hr-Sendesaal und in der Alten Oper Frankfurt veranstaltet, mit großem Engagement sein Repertoire erweitert, mit seiner sicht- und hörbaren Spielfreude ein neues und junges Publikum gewonnen und dadurch ein wachsendes Stammpublikum für das Genre "Film und Musik" gefördert." Mit einer eigenen Konzertreihe knüpfe das hr-Sinfonieorchester an jene herausragenden FilmKonzerte in der Alten Oper an, die in den späten 1980er-Jahren die Keimzelle für die immer noch anhaltende inhaltlich fundierte Auseinandersetzung mit der konzertanten Aufführung von Filmmusik bildeten.

ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS, FilmKonzert am 17. Oktober 2014 mit dem hr-Sinfonieorchester

Beate Warkentien erinnerte an einige der herausragenden Produktionen des hr-Sinfonieorchesters, darunter die FilmKonzerte DAS NEUE BABYLON (März 2000), ODNA (Mai 2008) und MATRIX LIVE (Dezember 2013) und die FilmMusikKonzerte zu Ehren von Alfred Hitchcock und Bernard Herrmann im hr-Sendesaal und in der Kölner Philharmonie (November 2010) sowie zu Ehren von Steven Spielberg und John Williams in der Alten Oper Frankfurt (Dezember 2011). Ohne den Klang des hr-Sinfonieorchesters seien die von ZDF/ARTE initiierten Rekonstruktionen von IM KAMPF MIT DEM BERGE (Mai 2013) und von ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS (Oktober 2014) nicht denkbar. Zu den Sternstunden des Orchesters zähle auch die Weltpremiere von Fritz Langs zweiteiligem Stummfilmepos DIE NIBELUNGEN in der Deutschen Oper Berlin (April 2010), nur wenige Monate nach der aufwändigen Produktion am Sitz des Orchesters (Juni/Juli 2009).

Mit VERTIGO LIVE (als Deutschlandpremiere am 18. Juni 2015) wird das hr-Sinfonieorchester ein weiteres herausforderndes und über die Grenzen Frankfurts hinaus beachtetes FilmKonzert aufführen.

Stellvertretend für den Hessischen Rundfunk und das hr-Sinfonieorchester nahmen Hörfunkdirektor Dr. Heinz-Dieter Sommer und Frau Christiane Steppan aus dem Orchesterverstand den FILMPHILHARMONIC AWARD in Gestalt der Chaplin-Gabel entgegen.

Herzlichen Glückwunsch!

Beate Warkentien
Frank Strobel mit dem hr-Sinfonieorchester
FILMPHILHARMONIC AWARD

Der AWARD hat die Gestalt einer Gabel und ist eine Hommage an Charlie Chaplins berühmten "Brötchentanz" aus THE GOLD RUSH. Die Gabel selbst ist von WMF und hat den red dot award gewonnen. WMF war so freundlich, uns bei ihrer Veredelung und Gravur zu unterstützen.

 

Weitere Informationen unter www.filmphilharmonie.de

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Fotos: © Europäische FilmPhilharmonie

Oktober 2014 - ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS

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Rekonstruktion und Einspielung von Gottfried Huppertz’ Filmmusik für ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS



ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS (Regie: Arthur von Gerlach), D 1925

Gottfried Huppertz, 1887 in Köln geboren und 1937 in Berlin gestorben, war vielseitig begabt. Nach einem Studium der Musik in Köln führten ihn erste berufliche Erfahrungen ans Theater als Schauspieler, Sänger und Bühnenmusiker. Über seinen Jugendfreund Rudolf Klein-Rogge entstand der Kontakt mit dem Regisseur Fritz Lang, der ihn zunächst für kleinere Rollen in KÄMPFENDE HERZEN (1920) und DR. MABUSE, DER SPIELER (1921) engagierte und der ihn in den Folgejahren mit der Komposition von Filmmusiken für DIE NIBELUNGEN (1924) und METROPOLIS (1927) beauftragte.  

Zwischen DIE NIBELUNGEN und METROPOLIS schrieb Gottfried Huppertz die Musik für ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS (1925). Unter der Regie von Arthur von Gerlach erzählt der Film nach Theodor Storms gleichnamiger Novelle ein norddeutsches Märchen in expressiven Bildern, die den ganzen Reichtum des deutschen Stummfilms erleben lassen. Es ist eine Geschichte von zwei ungleichen Brüdern, ihrem Kampf ums väterliche Erbe und einer treuen Dienerschaft, die den wahren Erben von Schloss Grieshuus gegen alle Intrigen zu schützen versteht. Der Film war eine Großproduktion der Ufa, an der die besten Schauspieler, Kameraleute und Ausstatter der damaligen Zeit beteiligt waren.  

Nach seiner Uraufführung wurde ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS um ungefähr 15 Minuten gekürzt und in zwei verschiedenen Filmfassungen und mit anderen Zwischentiteln in den Verleih gebracht. Fast neunzig Jahre nach der Uraufführung liegen der Film und auch die Filmmusik nun wieder in der ursprünglichen Form vor. Für die Restaurierung des Films zeichnet die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung verantwortlich. Und wie schon bei DIE NIBELUNGEN und METROPOLIS wandte sich Nina Goslar (ZDF/ARTE) an die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE mit der Bitte, die Huppertzsche Filmmusik auf Grundlage der überlieferten Quellen zu rekonstruieren, für Live-Aufführungen einzurichten und das Orchestermaterial neu herauszugeben.  

Gottfried Huppertz’ eigenes Manuskript für großes Orchester, das in der Deutschen Kinemathek aufbewahrt wird, bildete die Grundlage für diese Neuausgabe der Filmmusik. Nachdem Frank Strobel das überlieferte Material analysiert und mit der restaurierten Filmfassung abgeglichen hatte, begann Olav Lervik mit der Erstellung des Orchestermaterials, indem er zunächst jede Note aus dem historischen Material in ein digitales Notensatzprogramm übertrug. Zu rekonstruieren waren Passagen im 1. und im 6. Akt des Films sowie weite Passagen aus dem 5. Akt, der etwa nur zur Hälfte überliefert ist. Die fehlenden Takte wurden mit Hilfe des Klavierauszugs, des Particell-Manuskripts und der Version für kleines Orchester sowie aus dem orchestralen Kontext der betroffenen Stellen rekonstruiert bzw. neu arrangiert. Durch die neue Synchroneinrichtung der Musik waren Kürzungen und behutsame Verlängerungen in der Musik erforderlich, die im Stile des vorliegenden harmonischen und motivischen Materials nachkomponiert wurden.  

In diesem Oktober findet die aufwändige Rekonstruktion von ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS ihr Ende. Zusammen mit dem hr-Sinfonieorchester spielt Frank Strobel die Filmmusik von Gottfried Huppertz neu ein und führt sie am 17. Oktober 2014 mit Filmbegleitung im hr-Sendesaal in Frankfurt am Main auf. Mit dieser Produktion setzt das hr-Sinfonieorchester seine Zusammenarbeit mit ZDF/ARTE, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE im Bereich der klassischen Filmmusik für restaurierte und rekonstruierte Stummfilme fort.

 

FilmKonzert ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS

17. Oktober 2014 - Frankfurt am Main

hr-Sinfonieorchester, Dirigent: Frank Strobel  

 

Eine Koproduktion von Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, hr und ZDF in Zusammenarbeit mit ARTE in Kooperation mit dem Deutschen Filminstitut DIF und der Deutschen Kinemathek.

 

Weitere Informationen unter:

www.hr-online.de

 

 

Zum Sterben schön: Musik für den hr-Tatort IM SCHMERZ GEBOREN

TATORT: IM SCHMERZ GEBOREN (Regie: Florian Schwarz), D 2014

Kein Sonntagabend ohne Leiche.  

Am 12. Oktober 2014 strahlt der Hessische Rundfunk die Tatort-Folge IM SCHMERZ GEBOREN aus, die bereits im Vorfeld mit verschiedenen Preisen auf dem 10. Festival des deutschen Films und auf dem 32. Münchener Filmfest ausgezeichnet wurde.  

Die hr-Produktion zeigt Ulrich Tukur in der Rolle des LKA-Beamten Felix Murot und Ulrich Matthes als dessen Jugendfreund Richard Harloff. In der Tradition von William Shakespeare erzählt die Tatort-Folge eine komplexe, klassisch verwickelte, aber logisch stringente und spannende Rachegeschichte, die weit in die Vergangenheit des Kommissars reicht.  

Im März 2014 nahm das hr-Sinfonieorchester unter der Leitung von Frank Strobel die Filmmusik zu IM SCHMERZ GEBOREN auf, die aus dem klassischen Konzertrepertoire zusammengestellt wurde und die im Film eine wichtige erzählerische Rolle spielt. Denn die Hauptfiguren Murot und Harloff sind durch eine frühere Liebesgeschichte miteinander verbunden - eine Dreieckgeschichte wie in dem Truffaut-Film JULES ET JIM (1962). Und auch diese Filmmusik, damals komponiert von Georges Delerue und für die Musikaufnahmen eigens transkribiert von Olav Lervik, wird dramaturgisch durchdacht eingesetzt: als musikalisches Zitat und als stimmungsvolle Klangkulisse.  

Ach so: Diese Tatort-Folge ist nichts für schwache Nerven. Denn diesmal würde sich der LKA-Ermittler Felix Murot über eine Leiche wirklich freuen.  

 

TATORT: IM SCHMERZ GEBOREN

Sonntag, 12. Oktober 2014, 20:15 Uhr, Das Erste

Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Arcangelo Corelli, Georges Delerue, Edvard Grieg, Gustav Holst, Jean Sibelius, Giuseppe Verdi und Antonio Vivaldi

 

Mehr Informationen unter:

www.daserste.de

 

 

Grüne Männchen nehmen Kurs auf Athen und Thessaloniki

ALIEN (Regie: Ridley Scott), USA 1979
UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART (Regie: Steven Spielberg), USA 1977

Das FilmMusikKonzert SCIENCE FICTION stellt einige der berühmtesten Science-Fiction-Filme musikalisch vor und bedient dabei alle Untergenres der Science Fiction: die Begegnung mit Außerirdischen unterschiedlicher Gesinnung (ALIEN, UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART), der Entwurf düsterer Zukunftsvisionen (MATRIX) und nicht zuletzt das klassische Weltraummärchen (KRIEG DER STERNE). Die musikalische Bandbreite reicht von den vertrauten und melodienreichen Klängen von Michael Giacchino, Jerry Goldsmith und John Williams bis zu den modernen und avantgardistischen Kompositionsstilen von Don Davis und James Horner.  

Neben dem Orchestre national de Lyon, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin führte zuletzt auch die Neubrandenburger Philharmonie das Konzertprogramm SCIENCE FICTION auf. Die örtliche Presse lobte: „Ein anspruchsvoll unterhaltsamer Abend mit der seltenen Möglichkeit zu tieferen Einblicken.“ Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE freut sich, dass Stefanos Tsialis, der an diesem Abend als Gastdirigent in Neubrandenburg auftrat, das Konzertprogramm so gut gefiel, dass er es im Oktober und im November zweimal in seiner Heimat Griechenland auf das Konzertpodium bringen wird. Am 12. Oktober steht Stefanos Tsialis am Pult des Athens State Orchestra, zu dessen Künstlerischem Leiter und Chefdirigenten er im vergangenen Mai ernannt wurde. Wenige Wochen später, am 6. November 2014, übernimmt das Thessaloniki State Symphony Orchestra das Programm in unveränderter Form.  

Für die Aufführungen in Griechenland wurde das ursprüngliche Konzertprogramm etwas verändert, so dass nun die Kompositionen für die Star-Trek-Filme einen thematischen Schwerpunkt bilden. Der Musik aus dem jüngsten Film, STAR TREK INTO DARKNESS (2013), komponiert von Michael Giacchino, wird die „Mutter“ aller Star-Trek-Filmmusiken gegenübergestellt: die Originalmusik von Jerry Goldsmith für STAR TREK: DER FILM (1978). Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE hat die umfangreiche Musik in eine etwa zehnminütige Konzertfassung gebracht, die nicht nur das bekannte Hauptthema, sondern auch den rhythmischen „Klingon Battle“ und das lyrische Thema für Lieutenant Ilia enthält. Die Ehre, die Weltpremiere dieser Konzertsuite spielen zu dürfen, hat das Athens State Orchestra.  

 

Filmmusikkonzert SCIENCE FICTION  

12. Oktober 2014 - Athen, Griechenland; Athens State Orchestra, Dirigent: Stefanos Tsialis  

6. November 2014 - Thessaloniki, Griechenland; Thessaloniki State Symphony Orchestra, Dirigent: Stefanos Tsialis

 

 

Bunte Klötzchen, wütende Vögel und die Vernichtung der Menschheit: Computerspielmusiken in der filmphilharmonischen Notenbibliothek

Nicht nur die konzertanten Aufführungen von Filmmusik erfreuen sich wachsender Beliebtheit, sondern auch abendfüllende Konzertprogramme mit jeglicher Art von Medienmusik. Für ein Konzert mit dem Pannon Philharmonic Orchestra am 9. Oktober 2014 in Pécs, Ungarn, hat Christian Schumann den Titel „Distant Worlds of Film and Game“ gewählt - Anlass für die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE, ihre Notenbibliothek um einige Titel aus dem Bereich der Computerspielmusiken zu erweitern.  

Einzelne Themen und Medleys aus den folgenden Filmen sind ab sofort leihweise bei der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE erhältlich: ANGRY BIRDS, ANNO 1404, ARCADIA: GOTHIC 4, BATTLEFIELD 3, BIOSHOCK, FINAL FANTASY, DIE SIEDLER und, natürlich, TETRIS.

 

 

Rückblick

KON-TIKI - LIVE IN CONCERT, 25. September 2014 in Krakau, Polen

Beate Warkentien, Patrik Andrén, Dave Moore, Johan Söderqvist, Agata Grabowiecka (v.l.n.r.)
Christian Schumann und die Sinfonietta Cracovia

TRIBUTE TO HANS ZIMMER, 1. Oktober 2014 in Zürich, Schweiz 

Frank Strobel und das Tonhalle-Orchester Zürich
Hans Zimmer, Karl Spoerri, Co-Director ZFF, Eva Wannenmacher Moderation
Eva Wannenmacher, Henning Lohner, Hans Zimmer, Bettina Oberli, Leeran Raphaely (Preisträger Filmmusik Wettbewerb), Marcel Barsotti, Frank Strobel, Axel Tillement (v.l.n.r.)

DIE BÜCHSE DER PANDORA, 5. Oktober 2014 in Straßburg, Frankreich 



Mark-Andreas Schlingensiepen, Ensemble KONTRASTE

 

 

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Fotos: DIE FRAU, NACH DER MAN SICH SEHNT, IM KAMPF MIT DEM BERGE, ZUR CHRONIK VON GRIESHUUS (© Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung), TATORT: IM SCHMERZ GEBOREN (© hr/Philip Sichler), ALIEN, UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART (© Deutsches Filminstitut - DIF, Bildarchiv).

September 2014 - A TRIBUTE TO HANS ZIMMER

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A TRIBUTE TO HANS ZIMMER in Zürich

GLADIATOR (Regie: Ridley Scott), USA 2000
INCEPTION (Regie: Christopher Nolan), USA 2010

Der deutsche Filmkomponist Hans Zimmer gehört zu den absoluten Filmgrößen in Hollywood. Er hat nicht nur die Musik zu INCEPTION, sondern auch zu BATMAN: THE DARK KNIGHT, GLADIATOR, CRIMSON TIDE, PEARL HARBOR, DER KÖNIG DER LÖWEN, THE DA VINCI CODE, SHERLOCK HOLMES, BLACK HAWK DOWN und TWELVE YEARS A SLAVE komponiert. Gegenwärtig hat der Komponist Christopher Nolans INTERSTELLAR in Arbeit, der im November in die Kinos kommen soll.  

Anlässlich des 10. Zurich Film Festival wird Hans Zimmer mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet und wird die Auszeichnung im Rahmen eines Konzertes mit dem Tonhalle-Orchester Zürich am 1. Oktober 2014 persönlich entgegennehmen.  

Am selben Abend kommt der Internationale Filmmusikwettbewerb zum dritten Mal zur Austragung. In diesem Jahr ist den Wettbewerbsteilnehmern die Aufgabe gestellt, für den sechsminütigen Kurzfilm MAXIMALL einen Score für Symphonieorchester zu realisieren. Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE freut sich, dass ihr Künstlerischer Leiter, Frank Strobel, in die internationale Fachjury berufen worden ist, der auch die Filmkomponisten Marcel Barsotti und Guy Farley, die Regisseurin Bettina Oberli sowie der Regisseur von MAXIMALL, Axel Tillement, angehören.  

Geehrt werden Hans Zimmer sowie der Sieger bzw. die Siegerin des Filmmusikwettbewerbs im Rahmen einer festlichen Soirée in der Tonhalle Zürich. Den Abend eröffnen wird das Finalisten-Konzert, in dem das Tonhalle-Orchester Zürich unter Leitung von Frank Strobel die fünf in die Endauswahl gelangten Kompositionen präsentieren wird. Der zweite Teil des Abends steht musikalisch ganz im Zeichen von Hans Zimmer. Zur Aufführung gelangen Ausschnitte aus den Filmmusiken von GLADIATOR, DRIVING MISS DAISY, DER KÖNIG DER LÖWEN, INCEPTION, MADAGASCAR, SHERLOCK HOLMES: A GAME OF SHADOWS und CRIMSON TIDE.  

Nähere Informationen unter:

www.zff.com

 

1. Oktober 2014 - Zürich, Schweiz

10. Zurich Film Festival

Verleihung des Lifetime Achievement Award an Hans Zimmer

Finale des Filmmusikwettbewerbs

Tonhalle-Orchester Zürich, Dirigent: Frank Strobel  

 

A TRIBUTE TO HANS ZIMMER ist eine Produktion der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE in Zusammenarbeit mit dem Tonhalle-Orchester Zürich.

 

 

 

Hex hex! Die Staatskapelle Weimar nimmt die Filmmusik zu BIBI UND TINA 2 auf

BIBI UND TINA - DER FILM (Regie: Detlev Buck), D 2014

Kurz nach dem Kinoerfolg von BIBI UND TINA - DER FILM, der über eine Million große und kleine Zuschauer begeisterte, schickt Regisseur Detlev Buck das Bibi & Tina-Team bereits in das nächste Abenteuer. Es wird geritten und gesungen, es wird heftig gehext - manchmal sogar in die falsche Zeit - und Bibi wird von der ersten Liebe erwischt!  

Mit neuen, lässigen Sounds von Rosenstolz-Frontmann Peter Plate und seinem Kreativteam Ulf Leo Sommer und Daniel Faust (die schon mit dem ersten Bibi & Tina-Soundtrack die Charts stürmten) sorgt Detlev Buck für ein Kinoerlebnis für die ganze Familie. Nachdem die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE bereits im Dezember 2013 für die Einspielung der Filmmusik von BIBI UND TINA - DER FILM verantwortlich zeichnete, freuen sich die FilmPhilharmoniker, auch für den Fortsetzungsfilm die Orchesteraufnahmen vorbereiten und am 30. September 2014 in Weimar durchführen zu können. Am Pult der Staatskapelle Weimar wird Joris Bartsch Buhle stehen.  

Fans der blonden Hexe und ihren Freunden dürfen sich also noch in diesem Jahr auf ein Wiedersehen freuen, der Kinostart ist für den 25. Dezember 2014 geplant.

 

 

KON-TIKI: Live in Concert

KON-TIKI (Regie: Joachim Rønning, Espen Sandberg), Norwegen 2012

Weltpremiere auf dem Film Music Festival Krakow

 

In Zusammenarbeit mit dem Krakauer Filmmusik-Festival und mit Unterstützung durch den Staat Norwegen produziert die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE die Live-Version von KON-TIKI - und ist nach MATRIX LIVE im vergangenen Jahr nun zum zweiten Mal prominent vertreten. In enger Zusammenarbeit mit dem schwedischen Komponisten Johan Söderqvist, der für die Originalmusik verantwortlich zeichnet, richtet Stefan Behrisch die Filmmusik für Live-Aufführungen ein. Die Live-Mischung liegt in den Händen von Gero Meissner und Holger Schwark, die schon bei MATRIX LIVE - FILM IN CONCERT für die richtige Balance zwischen Orchestermusik und Filmton sorgten. BIG cinema, langjähriger Partner der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, erstellt das für dieses Live-Konzert erforderliche Aufführungsmedium. Mit der Synchroneinrichtung ist Christian Schumann betraut, der am Abend des 25. Septembers auch am Pult der Sinfonietta Cracovia stehen wird.

Nähere Informationen unter:

www.fmf.fm

 

25. September 2014 - Krakau, Polen

Weltpremiere: KON-TIKI - LIVE IN CONCERT (Norwegen 2012)

Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg, Musik: Johan Söderqvist

Sinfonietta Cracovia, Dirigent: Christian Schumann

 

Eine Koproduktion der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE und des Krakow Film Music Festival

 

 

Neuerscheinungen in der FILMPHILHARMONIC EDITION

PSYCHO (Regie: Alfred Hitchcock), USA 1960
DER PATE (Regie: Francis Ford Coppola), USA 1972

Durch neue vertragliche Regelungen ist es der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE seit wenigen Wochen möglich, selbständig das Orchestermaterial für einige attraktive Werke als FILMPHILHARMONIC EDITION zu veröffentlichen und zu angemessenen Konditionen interessierten Orchestern leihweise anzubieten.  

Zu den Filmmusiktiteln, die entweder bereits erschienen sind oder die in Kürze erscheinen werden, gehören unter anderem Kompositionen von Jerry Goldsmith (STAR TREK: DER FILM), Bernard Herrmann (PSYCHO, TAXI DRIVER, VERTIGO), Maurice Jarre (DOKTOR SCHIWAGO, LAWRENCE VON ARABIEN), Francis Lai (LOVE STORY) und Nino Rota (DER PATE). 

 


 

Darüber hinaus ist ab sofort Leihmaterial erhältlich zu diesen Titeln:

Michael Giacchino: Suite aus STAR TREK INTO DARKNESS

Jerry Goldsmith: Suite aus DIE MUMIE

Pete Carpenter und Mike Post: Thema aus DAS A-TEAM

Alan Silvestri: Suite aus ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT

Max Steiner: Ouvertüre aus VOM WINDE VERWEHT

John Williams: Suite aus LINCOLN

Hans Zimmer: „Time“ aus INCEPTION

Hans Zimmer: „The End?“ aus SHERLOCK HOLMES: A GAME OF SHADOWS  

 

Weitere Informationen zu diesen und vielen weiteren Werken erhalten Sie bei Gerrit Bogdahn (E-Mail-Adresse: librarian(at)filmphilharmonie.de) und Ulrich Wünschel (E-Mail-Adresse: wuenschel(at)filmphilharmonie.de).

 

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Fotos: THE KID (© Roy Export Company S.A.S.), GLADIATOR, INCEPTION, PSYCHO, DER PATE (© Deutsches Filminstitut - DIF, Bildarchiv), BIBI UND TINA - DER FILM (© INSTANT CLASSIC), KON-TIKI (© Neofilm).

Juli 2014 - KON-TIKI - LIVE IN CONCERT

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KON-TIKI lebt!

KON-TIKI (Regie: Joachim Rønning, Espen Sandberg), Norwegen 2012

Seit sieben Jahren wird im polnischen Krakau ein Filmmusikfestival veranstaltet - ein Ausdruck des wachsenden Interesses unserer Nachbarn an diesem attraktiven musikalischen Genre, aber auch Treffpunkt der polnischen wie der internationalen Filmmusikszene. 

Zu der viertägigen Veranstaltung im September leistet die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE einen besonderen Beitrag. Dank ihres Einsatzes wird am 25. September 2014 das 7. Krakauer Filmmusikfestival mit einer Weltpremiere eröffnet: KON-TIKI - LIVE IN CONCERT. 

In Zusammenarbeit mit dem Krakauer Festival und mit Unterstützung durch den Staat Norwegen produziert die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE die Live-Version von KON-TIKI - und ist nach MATRIX LIVE im vergangenen Jahr nun zum zweiten Mal prominent vertreten. In enger Zusammenarbeit mit dem schwedischen Komponisten Johan Söderqvist, der für die Originalmusik verantwortlich zeichnet, richtet Stefan Behrisch die Filmmusik für Live-Aufführungen ein. Die Live-Mischung liegt in den Händen von Gero Meissner und Holger Schwark, die schon bei MATRIX LIVE - FILM IN CONCERT für die richtige Balance zwischen Orchestermusik und Filmton sorgten. BIG cinema, langjähriger Partner der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE, erstellt das für dieses Live-Konzert erforderliche Aufführungsmedium. Mit der Synchroneinrichtung ist Christian Schumann betraut, der am Abend des 25. Septembers auch am Pult des Philharmonischen Orchesters Krakau stehen wird. 

KON-TIKI erzählt die Geschichte des norwegischen Ethnologen Thor Heyerdal, der 1947 mit einer spektakulären Pazifik-Überquerung auf einem selbstgebauten Balsa-Floß namens Kon-Tiki seine Theorie untermauern wollte, dass Polynesien bereits vor 1.500 Jahren von Südamerika aus (und nicht erst sehr viel später durch Asiaten) besiedelt wurde. Der Film aus dem Jahre 2012 basiert auf Heyerdahls Weltbestseller, einem Klassiker der Expeditions-Literatur, und ist die bislang aufwendigste Kinoproduktion in der Geschichte Norwegens. Inszeniert von Joachim Rønning und Espen Sandberg, schnitt KON-TIKI bei Kritik und Publikum in Skandinavien hervorragend ab, wurde in 33 Länder verkauft und erhielt Oscar- und Golden-Globe-Nominierungen als bester fremdsprachiger Film.              

Weitere Höhepunkte des 7. Krakauer Filmmusikfestivals vom 25. bis zum 28. September werden ein James-Bond-Filmkonzert, GLADIATOR - LIVE IN CONCERT sowie eine internationale Filmmusik-Gala anlässlich des 100. Geburtstages der amerikanischen Verwertungsgesellschaft ASCAP sein.  

Nähere Informationen unter:

www.fmf.fm

 

25. September 2014 - Krakau, Polen

Weltpremiere: KON-TIKI - LIVE IN CONCERT (Norwegen 2012)

Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg, Musik: Johan Söderqvist

Philharmonisches Orchester Krakau, Dirigent: Christian Schumann

 

Eine Koproduktion der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE und des Krakow Film Music Festival

 

 

Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE wünscht allen Freunden und Partnern eine gute und erholsame Sommerpause.

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Fotos: KON-TIKI (© Neofilm).

Juni 2014 - FilmKonzert für die Umwelt

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Märchenhaft: BLANCANIEVES erstmals in der Schweiz

BLANCANIEVES (Regie: Pablo Berger) E/B/F 2012

Dass der Stummfilm derzeit eine vitale Renaissance erlebt, beweist nach THE ARTIST ein neues Meisterwerk des Genres: BLANCANIEVES (Regie: Pablo Berger, 2012). Die mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen (darunter 10 Goyas) prämierte, freie Adaption des Schneewittchen-Märchens feiert nun im Rahmen des Film-und-Musik-Festivals Winterthur am 12. Juni ihre Schweizer Premiere.  

Ins Spanien des frühen 20. Jahrhunderts verlegt der aus Bilbao stammende Regisseur das beliebte Grimm’sche Märchen. Pablo Berger erzählt, wie Schneewittchen (spanisch: Blancanieves) nach dem Tod seines Vaters bei sieben kleinen Toreros unterkommt, die mit einer Stierkampf-Show durchs Land ziehen. Kann Blancanieves dem im Märchen vorgezeichneten Schicksal entkommen?  

Wesentlichen Anteil am Zauber von BLANCANIEVES hat die preisgekrönte Vertonung von Alfonso de Vilallonga (MEIN LEBEN OHNE MICH). Der Komponist wird nach Winterthur reisen, um das Musikkollegium Winterthur an Klavier, Ukulele und Akkordeon tatkräftig zu unterstützen. Die folkloristisch gefärbte Orchestermusik wird ergänzt durch Live-Gesang und eine Flamenco-Gruppe.   

12. Juni 2014 - Winterthur, Schweiz - Festival Film&Musik 2014

BLANCANIEVES

Regie & Buch Pablo Berger

Musik Alfonso de Vilallonga,

Orchester Musikkollegium Winterthur

Klavier, Ukulele, Akkordeon Alfonso de Vilallonga

Gesang Silvia Perez Cruz

Flamenco-Gitarre Chicuelo

Palmero Isaac Vigueras & Jonathan Cortés

Dirigent Ludwig Wicki

Näheres unter

www.film-musik-festival.ch

 

 

Musizieren für die Umwelt: DER ROSENKAVALIER

DER ROSENKAVALIER (Regie: Robert Wiene), A 1925

„Orchester des Wandels“ nennt sich eine Klimaschutz-Initiative von Musikern der Staatskapelle Berlin, die als Teil der Stiftung NaturTon globale Klima- und Umweltschutzprojekte fördert. Unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim und als Partner der World Wide Fund for Nature (WWF) unterstützen Tonkünstler den Schutz und Erhalt der Erde.   

Wer etwa mit dem Fahrrad durch den neu gestalteten Park am Gleisdreieck mit seinem geglückten Zusammenspiel von Natur, Technikgeschichte und modernen Freizeitangeboten in Richtung Süden fährt, gelangt nach ca. sieben Kilometern zur alten Lokhalle am Naturpark Südgelände (in der Nähe der S-Bahnstation Priesterweg). Dort veranstaltet das „Orchester des Wandels“ anlässlich des 150. Geburtstages von Richard Strauss ein Ständchen der besonderen Art: DER ROSENKAVALIER in Robert Wienes Verfilmung aus dem Jahre 1925 wird, begleitet von Mitgliedern der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Frank Strobel, am 28. Juni in der denkmalgeschützten Lokhalle aufgeführt.  

Eine Premiere: Wo einst die Geräusche von quietschenden Bremsen, Dampf und Kolben vorherrschten, ertönen erstmals Orchesterklänge. Und das auch noch zu einem guten Zweck: Alle Erlöse des Abends (inklusive Künstlergagen) fließen an Umweltprojekte der NaturTon-Stiftung. Das 4. Klima-Konzert findet ebenfalls zum Gedenken an Claudio Abbado statt, der sich zeitlebens für den Umweltschutz engagierte.

28. Juni 2014 - Berlin - Benefizkonzert zugunsten der Stiftung NaturTon

DER ROSENKAVALIER

Regie Robert Wiene

Musik Richard Strauss, eingerichtet von Bernd Thewes und Frank Strobel

Orchester Mitglieder der Staatskapelle Berlin

Dirigent Frank Strobel

Weitere Informationen unter

www.orchester-des-wandels.de

 

 

Jeanne d’Arc in Kaiserlautern

DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS (Regie: Carl Theodor Dreyer), FR 1928

Seine Mission war die Befreiung Frankreichs von der Fremdherrschaft - und dafür musste das streng religiöse Bauernmädchen Jeanne im Mai 1431 mit dem Leben bezahlen.   

Unter Einbeziehung von historischen Dokumenten hat der dänische Regisseur Carl Theodor Dreyer den Schauprozess gegen die Jungfrau von Orléans 1928 nachinszeniert. Das wohl berühmteste Werk Dreyers gilt wegen seiner stilistischen Strenge, der Anspielungen auf die Passion Christi und der künstlerischen Leistung seiner Hauptdarstellerin Maria Falconetti als Meilenstein der Filmgeschichte.  

DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS mit der Musik von Ole Schmidt (1983) wird am 13. Juni in der Fruchthalle Kaiserslautern aufgeführt. Es spielt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Frank Strobel. 

13. Juni 2014 - Kaiserslautern

DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS

Regie Carl Theodor Dreyer

Musik Ole Schmidt, bearbeitet von Frank Strobel

Orchester Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Sopran Alexandra Samouilidou

Dirigent Frank Strobel

Näheres unter

www.kaiserslautern.de

 

 

Erstaufführung der Konzertsuite aus TOD AUF DEM NIL

Für die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE ist es ein wichtiges Anliegen, das bestehende Repertoire, aus dem sich Film- und Filmmusikkonzerte bedienen, durch künstlerisch und handwerklich hochwertige Neukompositionen, Arrangements und Transkriptionen zu erweitern. So ist die FilmPhilharmonic Edition in den vergangenen Monaten beispielsweise durch das Thema aus LOVE STORY (für Soloklavier und Orchester) und durch Suiten aus GLADIATOR („Progeny“ - „The Wheat“ - „The Battle“), DER HERR DER RINGE: DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS und DOKTOR SCHIWAGO ergänzt worden. In den kommenden Monaten werden unter anderem die Filmmusiken zu LAWRENCE VON ARABIEN, STAR TREK - DER FILM und DER PATE in neuen, aufführungspraktischen Ausgaben erscheinen.  

„Ton auf dem Nil“: Mit einem ägyptisch angehauchten Konzertprogramm werden die Bremer Philharmoniker am 15. und 16. Juni die Konzertsaison 2013/14 beschließen. Passend zu diesem Finale gibt es eine Premiere, denn die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Markus Poschner werden die Ersten sein, die Nino Rotas Filmmusik zu TOD AUF DEM NIL im Konzert spielen werden. Der Krimi-Klassiker nach Agatha Christie ist ja nicht nur wegen seiner vielen Verdächtigen und seiner starken Besetzung – Bette Davis, Dame Maggie Smith und Sir Peter Ustinov – berühmt, sondern auch für seine pointierte musikalische Einkleidung. Also: Licht aus, Musik ab!  

Nino Rota, der stets kongenial die Bildwelten eines Federico Fellino und die Opulenz der Zeffirelli-Welten in Musik fassen konnte, schrieb für TOD AUF DEM NIL eine Originalpartitur - von der klanggewaltigen „Reise auf dem Nil“ bis hin zu den raffiniert orchestrierten Salonmusiken.  

In Zusammenarbeit mit den Bremer Philharmonikern ist es der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE gelungen, die handschriftliche Partitur von Nino Rota zu finden, zu sichten und in eine Konzertform zu bringen, die die Geschichte des Hercule Poirot allein mit musikalischen Mitteln bildgewaltig nacherzählt.  

15. und 16. Juni 2014 - Bremen - „Ton auf dem Nil“

Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu SEMIRAMIDE

Camille Saint-Saëns: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in F-Dur op. 103 („L’égyptien“)

Giuseppe Verdi: Ballettmusik aus AIDA

Nino Rota: Konzertsuite aus TOD AUF DEM NIL, konzipiert von Ingo J. Jander und Ulrich Wünschel, eingerichtet von Robin Hoffmann 

Orchester Bremer Philharmoniker

Klavier Jean-Yves Thibaudet

Dirigent Markus Poschner

Weitere Informationen unter

www.bremerphilharmoniker.de

 

 

Weitere Informationen und Termine für Juni unter www.filmphilharmonie.de.

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Fotos: BLANCANIEVES (© Arcadia Motion Pictures), DER ROSENKAVALIER (© Filmarchiv Austria), DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS (© Gaumont Catalogue).

Mai 2014 - MATRIX LIVE

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Don Davis in Deutschland mit MATRIX LIVE - Film in Concert

MATRIX (Regie: Andy Wachowski, Larry Wachowski) USA 1999
Don Davis

Eine Premiere der besonderen Art gibt es am 17. Mai in Stuttgart zu erleben: Erstmals in Deutschland dirigiert Don Davis himself seine grandiose Musik zu MATRIX. Unter Leitung des Komponisten begleiten die Stuttgarter Philharmoniker in der dortigen Liederhalle live und synchron den mit vier Oscars prämierten Kultfilm, der auf einer Großbildleinwand läuft. Die eigens präparierte Tonspur enthält nur die Dialoge und die Geräusche des Films. Im Jahre 1999 entstanden, setzte MATRIX hinsichtlich visueller, akustischer und musikalischer Ausdrucksmittel neue ästhetische Standards – ein Meilenstein in der Entwicklung des Science-Fiction-Genres. Inzwischen ist der Film zum Kino-Klassiker avanciert. Die live dazu gespielte Musik unterstreicht seinen Charakter eines Gesamtkunstwerks. Stuttgart erwartet ein außergewöhnliches Filmkonzert-Ereignis. Nähere Informationen zu MATRIX LIVE -  Film in concert mit Don Davis unter

MATRIX LIVE in Stuttgart

 

 

MATRIX LIVE - jetzt auch im Land seiner Entstehung

MATRIX LIVE - FILM IN CONCERT unter der Leitung von Frank Strobel.

MATRIX LIVE heißt es auch am 26. und 27. September. Denn an diesen beiden Tagen dirigiert Frank Strobel im Opernhaus von Sydney Don Davis’ Komposition zum Meisterwerk der Wachowski-Brüder, das überwiegend an australischen Schauplätzen entstand (New South Wales, Sydney). Eine längst fällige Veranstaltung also, die fast den Charakter einer Heimkehr trägt. Es spielt das Sydney Symphony Orchestra. Näheres unter

MATRIX LIVE in Sydney

 

 

 

... und in Bonn

in der Beethovenhalle am 15. November. Frank Strobel dirigiert das Beethoven-Orchester der früheren Bundeshauptstadt.

 

 

E.T. - Der Außerirdische (Regie: Steven Spielberg), USA 1982

Tribute to John Williams and Steven Spielberg

Nach dem jüngsten Erfolg im Moscow International Musical Arts Center dirigiert Frank Strobel das gleiche Programm am 23., 24., und 25. Mai im französischen Lille. Es spielt das Orchestre National de Lille.

 

 

 

Neues Festival der Film-Live-Musik

BLANCANIEVES (Regie: Pablo Berger), E/B/F 2012

Im schweizerischen Winterthur findet vom 12. bis zum 14. Juni das erste Festival für Film und Live-Musik statt. Zur Premiere am 12. Juni läuft in Schweizer Erstaufführung eine aktuelle Stummfilmproduktion in Schwarzweiß: BLANCANIEVES (2012) des spanischen Regisseurs Pablo Berger. Die Filmmusik von Alfonso de Vilallonga spielen unter der Leitung von Ludwig Wicki das Musikkollegium Winterthur, verstärkt durch den Komponisten (Piano, Ukulele, Akkordeon), sowie eine spanische Flamenco-Gruppe (Gesang, Gitarre). Weitere Highlights: Tom Tykwers DAS PARFUM (13. Juni) sowie Charlie Chaplins THE KID (14. Juni). Begleitet jeweils vom Musikkollegium Winterthur unter Ludwig Wicki. Nähere Informationen unter

FILM & MUSIK LIVE FESTIVAL

 

 

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Fotos: MATRIX (© Warner Bros.), Don Davis, MATRIX LIVE in Hannover (© Karsten Prühl), E.T. - DER AUSSERIRDISCHE (© Universal Pictures), BLANCANIEVES (© Arcadia Motion Pictures).

April 2014 - Happy Birthday little Tramp!

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Ein Landstreicher, der die Welt veränderte

KID AUTO RACES AT VENICE (Regie: Henry Lehrman), USA 1914

Im Frühjahr 1914 begeisterte ein Kurzfilm das amerikanische Kinopublikum und bald auch Kinozuschauer rund um die Welt, in dem ein aufsässiger Landstreicher hartnäckig die Filmaufnahmen während eines Seifenkistenrennens stört. Der sechsminütige Einakter KID AUTO RACES AT VENICE zeigt Hauptdarsteller Charles Chaplin mit Melone, zu knappem Jackett, zu großer Hose, riesigen Latschen und einem winzigen Bambusstöckchen: The Tramp was born.

In diesem Jahr nun wird der „Tramp“ hundert - Grund genug für die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE, das Jubiläum mit einigen Chaplin-Klassikern zu feiern.

Am 21. April und am 5. Mai begleitet die Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von Frank Strobel im dortigen Staatstheater Charlie Chaplins THE CIRCUS sowie KID AUTO RACES AT VENICE. Die Musik zu THE CIRCUS schrieb Chaplin selbst, zu KID AUTO RACES steuerte Timothy Brock eine Neukomposition bei. 

Vom 2. bis zum 4. Mai spielt dann in Hong Kong das dortige Philharmonic Orchestra unter Frank Strobels Leitung dreimal CITY LIGHTS und KID AUTO RACES AT VENICE. 

Aufführungen mit Chaplins MODERN TIMES folgen am 1. Juni in Kiel und am 2. Juni in Wien.

Danke, Herbert Feuerstein!

HERBERT FEUERSTEIN und das Team der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE.

Kurz vor dem Wonnemonat Mai bietet die NDR-Radiophilharmonie ein zur Jahreszeit passendes Filmmusikkonzert in Hannover an: Vom 24.-26. April geht es im großen Sendesaal des NDR-Landesstudios um das Thema „Liebe“. Ob VOM WINDE VERWEHT, LA STRADA oder TITANIC: ein Abend voller musikalischer Liebeserklärungen, dirigiert von Frank Strobel und - zum letzten Mal - moderiert von Herbert Feuerstein, der sich damit in den Ruhestand verabschiedet. 

Feuerstein ist der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE seit vielen Jahren verbunden. Neben regelmäßigen Film-Konzerten der NDR Radiophilharmonie hat Feuerstein ähnliche Veranstaltungen des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin moderiert. Im Sommer 2012 begleitete er Frank Strobel und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz auf eine kleine Konzerttournee mit Filmmusiken von John Williams. Wir danken Herbert Feuerstein, der mit seinem besonderen Charme und Esprit unsere Filmmusikkonzerte veredelt hat, und wünschen ihm erfüllte Tage im Un-Ruhestand.

Zweiter FilmPhilharmonischer Salon (v.l.n.r. Stefan Lang, Ulrich Wünschel, Sarah Mestrovic, Frank Strobel)
ROMEO UND JULIA (Regie: Lew Arnshtam), UdSSR 1955

Getanzter Shakespeare begeistert

Auf lebhaftes Interesse stieß am 27. März der Zweite FilmPhilharmonische Salon in den Räumen der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE am Berliner Gendarmenmark, eingeführt und moderiert von Ulrich Wünschel. Thema des Abends war der russische Ballettfilm ROMEO UND JULIA (1955) mit Musik von Sergej Prokofjew. Sarah Mestrovic, Solotänzerin am Staatsballett Berlin, gewährte interessante Einblicke in ihre Arbeit als Tänzerin und bewertete aus heutiger Sicht die in Lew Arnshtams Film dokumentierte originale Bolschoi-Choreographie und seiner weiblichen Protagonistin, Primaballerina Galina Ulanova.

Stefan Lang von Deutschlandradio Kultur würdigte die langjährige, erfolgreiche  Zusammenarbeit mit Frank Strobel, der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE und des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin und unterstrich am Beispiel von ROMEO UND JULIA die Bedeutung filmmusikalischer Projekte im Programm des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. 

Frank Strobel schließlich sprach über die besondere Herausforderung, die Filme wie dieser an Dirigent und Orchester stellt, um die Bewegungen der Tänzer bei der Live-Begleitung des Films absolut synchron zu begleiten.

Zwei Tage später ließen sich die Gäste des ROMEO-UND-JULIA-Filmkonzerts im Saal der Berliner Universität der Künste rundum beeindrucken: von der Fulminanz der Ballettmusik Prokofjews, von den atemberaubenden Choreografien der Bolschoi-Tänzer und nicht zuletzt von der grandiosen Leistung des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter Frank Strobel.

 

Weitere Informationen und Termine für April unter www.filmphilharmonie.de.

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Fotos: KID AUTO RACES AT VENICE (© Photoplay Productions Ltd.), HERBERT FEUERSTEIN und die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE (© Europäische FilmPhilharmonie), ROMEO UND JULIA (© Progressfilm).

März 2014 - Das Richard-Strauss-Jahr

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Die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE im Richard-Strauss-Jahr

DER ROSENKAVALIER (Regie: Robert Wiene), Österreich 1925
Orchester Jakobsplatz München

Mit einer Reihe von FilmKonzerten der legendären ROSENKAVALIER-Verfilmung aus dem Jahre 1925 würdigt die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE den 150. Geburtstag von Richard Strauss. Für die filmische Adaption durch Robert Wiene (DAS CABINET DES DR. CALIGARI) hat Strauss seine "Oper ohne Worte" selbst eingerichtet. Die dabei verwendete Originalmusik (ca. ein Drittel) sowie einige Neukompositionen, Transkriptionen von Arien und Gesangsstücken und kleineren Auftragswerken aus der Vergangenheit verschmelzen zu einem strahlenden und augenzwinkernden Bilderbogen des klassischen Musiktheaters.

Los geht’s am 5. März mit einer Aufführung des ROSENKAVALIER-Stummfilms in der Salonorchesterfassung, veranstaltet durch das Orchester Jakobsplatz unter der Leitung von Daniel Grossmann im Münchner Carl-Orff-Saal. Benannt nach dem neuen jüdischen Gemeindezentrum in der Münchner-Altstadt, zählt die (Wieder)Aufführung unbekannter oder vergessener jüdischer Komponisten zum Arbeitsschwerpunkt dieses Ensembles. Um ihre Bedeutung in der Gegenwartskultur darzustellen, werden diese Werke in den Konzerten in einen Kontext mit der Musik des 20./21. Jahrhunderts gesetzt.

Es folgen weitere Vorführungen von Wienes DER ROSENKAVALIER in Weimar mit der dortigen Staatskapelle (6. März) sowie in Palermo (2. April, Teatro Massimo), St. Pölten, Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (17. Mai), Antwerpen, de Filharmonie (25. Mai), Köln, Gürzenich-Orchester (8. Juni), Strasbourg, Ensemble KONTRASTE, sowie Staatskapelle Berlin (28. Juni) in einer Benefizveranstaltung für die Stiftung „Naturton“.

ROMEO UND JULIA beim 2. FilmPhilharmonischen Salon

ROMEO UND JULIA (Regie: Lev Arnshtam), UdSSR 1954

Mit Spannung erwarten FilmKonzert-Fans Frank Strobels Berliner Aufführung des russischen Ballettfilms ROMEO UND JULIA am 29. März im Konzertsaal der Universität der Künste (Hardenbergstraße). Live und synchron zu den Tanzschritten einer originalen Bolshoj-Choreographie, die der Verfilmung von Leo Arnshtam aus dem Jahre 1954 zugrunde liegt,  dirigiert Strobel die mitreißende Musik von Sergej Prokofjews Ballett-Version des Shakespeare-Klassikers. Es spielt das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin. Die weibliche Titelrolle tanzt Bolshoj-Primaballerina Galina Ulanova. Für sie komponierte Prokofjew sein Werk.

Zur Einstimmung auf dieses besondere filmmusikalische Ereignis laden das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE am 27. März zu einem Werkstattgespräch: Im Rahmen des „2. FilmPhilharmonischen Salons“ berichtet Frank Strobel von der aktuellen Probenarbeit und lässt zusammen mit Steffen Georgi, Dramaturg des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin, erfolgreiche gemeinsame FilmKonzerte wie  ALEXANDER NEWSKI (2003) oder METROPOLIS (2010) Revue passieren. „Wir wollen insbesondere den Besuchern des zwei Tage später stattfindenden FilmKonzerts ROMEO UND JULIA die Gelegenheit geben, Einblicke zur bevorstehenden Berliner Aufführung zu gewinnen“, freut sich Beate Warkentien, Geschäftsführerin der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE und Initiatorin des „FilmPhilharmonischen Salons“.

 

Donnerstag, 27. März 2014, 18:30 Uhr

EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE

Charlottenstraße 65, 10117 Berlin

 

Zweiter FilmPhilharmonischer Salon: ROMEO UND JULIA (UdSSR 1954)
Steffen Georgi, Dramaturg des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin
Frank Strobel, Dirigent und Künstlerischer Leiter der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE sowie ein Überraschungsgast.
Moderation: Ulrich Wünschel, Musikwissenschaftler und Dramaturg der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE.

Eintritt und Begrüßungsgetränk frei.

BIBI UND TINA (Regie: Detlev Buck), D 2014

Neue Filmmusikproduktion: BIBI UND TINA

Einen fetzigen Soundtrack haben die beiden „Rosenstolz“-Komponisten Ulf Sommer und Daniel Faust zu Detlev Bucks neuer Teenie-Komödie BIBI UND TINA geschrieben. Die Orchesterpartien dazu hat die Staatskapelle Weimar unter Stefanos Tsialis eingespielt. Eine Produktion der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE im Auftrag von DCM-Productions. BIBI UND TINA kommt am 6. März in die deutschen Kinos.

 

Weitere Informationen und Termine für März unter www.filmphilharmonie.de.

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Fotos: DER ROSENKAVALIER (© Filmarchiv Austria), Orchester Jakobsplatz München, ROMEO UND JULIA (© Progressfilm), Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), BIBI UND TINA (© INSTANT CLASSIC)