Falls der Newsletter nicht richtig dargestellt wird, klicken Sie bitte hier:

http://www.filmphilharmonie.de/index.php?id=408

 

Märchenhaft: BLANCANIEVES erstmals in der Schweiz

BLANCANIEVES (Regie: Pablo Berger) E/B/F 2012

Dass der Stummfilm derzeit eine vitale Renaissance erlebt, beweist nach THE ARTIST ein neues Meisterwerk des Genres: BLANCANIEVES (Regie: Pablo Berger, 2012). Die mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen (darunter 10 Goyas) prämierte, freie Adaption des Schneewittchen-Märchens feiert nun im Rahmen des Film-und-Musik-Festivals Winterthur am 12. Juni ihre Schweizer Premiere.  

Ins Spanien des frühen 20. Jahrhunderts verlegt der aus Bilbao stammende Regisseur das beliebte Grimm’sche Märchen. Pablo Berger erzählt, wie Schneewittchen (spanisch: Blancanieves) nach dem Tod seines Vaters bei sieben kleinen Toreros unterkommt, die mit einer Stierkampf-Show durchs Land ziehen. Kann Blancanieves dem im Märchen vorgezeichneten Schicksal entkommen?  

Wesentlichen Anteil am Zauber von BLANCANIEVES hat die preisgekrönte Vertonung von Alfonso de Vilallonga (MEIN LEBEN OHNE MICH). Der Komponist wird nach Winterthur reisen, um das Musikkollegium Winterthur an Klavier, Ukulele und Akkordeon tatkräftig zu unterstützen. Die folkloristisch gefärbte Orchestermusik wird ergänzt durch Live-Gesang und eine Flamenco-Gruppe.   

12. Juni 2014 - Winterthur, Schweiz - Festival Film&Musik 2014

BLANCANIEVES

Regie & Buch Pablo Berger

Musik Alfonso de Vilallonga,

Orchester Musikkollegium Winterthur

Klavier, Ukulele, Akkordeon Alfonso de Vilallonga

Gesang Silvia Perez Cruz

Flamenco-Gitarre Chicuelo

Palmero Isaac Vigueras & Jonathan Cortés

Dirigent Ludwig Wicki

Näheres unter

www.film-musik-festival.ch

 

 

Musizieren für die Umwelt: DER ROSENKAVALIER

DER ROSENKAVALIER (Regie: Robert Wiene), A 1925

„Orchester des Wandels“ nennt sich eine Klimaschutz-Initiative von Musikern der Staatskapelle Berlin, die als Teil der Stiftung NaturTon globale Klima- und Umweltschutzprojekte fördert. Unter der Schirmherrschaft von Daniel Barenboim und als Partner der World Wide Fund for Nature (WWF) unterstützen Tonkünstler den Schutz und Erhalt der Erde.   

Wer etwa mit dem Fahrrad durch den neu gestalteten Park am Gleisdreieck mit seinem geglückten Zusammenspiel von Natur, Technikgeschichte und modernen Freizeitangeboten in Richtung Süden fährt, gelangt nach ca. sieben Kilometern zur alten Lokhalle am Naturpark Südgelände (in der Nähe der S-Bahnstation Priesterweg). Dort veranstaltet das „Orchester des Wandels“ anlässlich des 150. Geburtstages von Richard Strauss ein Ständchen der besonderen Art: DER ROSENKAVALIER in Robert Wienes Verfilmung aus dem Jahre 1925 wird, begleitet von Mitgliedern der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Frank Strobel, am 28. Juni in der denkmalgeschützten Lokhalle aufgeführt.  

Eine Premiere: Wo einst die Geräusche von quietschenden Bremsen, Dampf und Kolben vorherrschten, ertönen erstmals Orchesterklänge. Und das auch noch zu einem guten Zweck: Alle Erlöse des Abends (inklusive Künstlergagen) fließen an Umweltprojekte der NaturTon-Stiftung. Das 4. Klima-Konzert findet ebenfalls zum Gedenken an Claudio Abbado statt, der sich zeitlebens für den Umweltschutz engagierte.

28. Juni 2014 - Berlin - Benefizkonzert zugunsten der Stiftung NaturTon

DER ROSENKAVALIER

Regie Robert Wiene

Musik Richard Strauss, eingerichtet von Bernd Thewes und Frank Strobel

Orchester Mitglieder der Staatskapelle Berlin

Dirigent Frank Strobel

Weitere Informationen unter

www.orchester-des-wandels.de

 

 

Jeanne d’Arc in Kaiserlautern

DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS (Regie: Carl Theodor Dreyer), FR 1928

Seine Mission war die Befreiung Frankreichs von der Fremdherrschaft - und dafür musste das streng religiöse Bauernmädchen Jeanne im Mai 1431 mit dem Leben bezahlen.   

Unter Einbeziehung von historischen Dokumenten hat der dänische Regisseur Carl Theodor Dreyer den Schauprozess gegen die Jungfrau von Orléans 1928 nachinszeniert. Das wohl berühmteste Werk Dreyers gilt wegen seiner stilistischen Strenge, der Anspielungen auf die Passion Christi und der künstlerischen Leistung seiner Hauptdarstellerin Maria Falconetti als Meilenstein der Filmgeschichte.  

DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS mit der Musik von Ole Schmidt (1983) wird am 13. Juni in der Fruchthalle Kaiserslautern aufgeführt. Es spielt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Frank Strobel. 

13. Juni 2014 - Kaiserslautern

DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS

Regie Carl Theodor Dreyer

Musik Ole Schmidt, bearbeitet von Frank Strobel

Orchester Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Sopran Alexandra Samouilidou

Dirigent Frank Strobel

Näheres unter

www.kaiserslautern.de

 

 

Erstaufführung der Konzertsuite aus TOD AUF DEM NIL

Für die EUROPÄISCHE FILMPHILHARMONIE ist es ein wichtiges Anliegen, das bestehende Repertoire, aus dem sich Film- und Filmmusikkonzerte bedienen, durch künstlerisch und handwerklich hochwertige Neukompositionen, Arrangements und Transkriptionen zu erweitern. So ist die FilmPhilharmonic Edition in den vergangenen Monaten beispielsweise durch das Thema aus LOVE STORY (für Soloklavier und Orchester) und durch Suiten aus GLADIATOR („Progeny“ - „The Wheat“ - „The Battle“), DER HERR DER RINGE: DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS und DOKTOR SCHIWAGO ergänzt worden. In den kommenden Monaten werden unter anderem die Filmmusiken zu LAWRENCE VON ARABIEN, STAR TREK - DER FILM und DER PATE in neuen, aufführungspraktischen Ausgaben erscheinen.  

„Ton auf dem Nil“: Mit einem ägyptisch angehauchten Konzertprogramm werden die Bremer Philharmoniker am 15. und 16. Juni die Konzertsaison 2013/14 beschließen. Passend zu diesem Finale gibt es eine Premiere, denn die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Markus Poschner werden die Ersten sein, die Nino Rotas Filmmusik zu TOD AUF DEM NIL im Konzert spielen werden. Der Krimi-Klassiker nach Agatha Christie ist ja nicht nur wegen seiner vielen Verdächtigen und seiner starken Besetzung – Bette Davis, Dame Maggie Smith und Sir Peter Ustinov – berühmt, sondern auch für seine pointierte musikalische Einkleidung. Also: Licht aus, Musik ab!  

Nino Rota, der stets kongenial die Bildwelten eines Federico Fellino und die Opulenz der Zeffirelli-Welten in Musik fassen konnte, schrieb für TOD AUF DEM NIL eine Originalpartitur - von der klanggewaltigen „Reise auf dem Nil“ bis hin zu den raffiniert orchestrierten Salonmusiken.  

In Zusammenarbeit mit den Bremer Philharmonikern ist es der EUROPÄISCHEN FILMPHILHARMONIE gelungen, die handschriftliche Partitur von Nino Rota zu finden, zu sichten und in eine Konzertform zu bringen, die die Geschichte des Hercule Poirot allein mit musikalischen Mitteln bildgewaltig nacherzählt.  

15. und 16. Juni 2014 - Bremen - „Ton auf dem Nil“

Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu SEMIRAMIDE

Camille Saint-Saëns: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 in F-Dur op. 103 („L’égyptien“)

Giuseppe Verdi: Ballettmusik aus AIDA

Nino Rota: Konzertsuite aus TOD AUF DEM NIL, konzipiert von Ingo J. Jander und Ulrich Wünschel, eingerichtet von Robin Hoffmann 

Orchester Bremer Philharmoniker

Klavier Jean-Yves Thibaudet

Dirigent Markus Poschner

Weitere Informationen unter

www.bremerphilharmoniker.de

 

 

Weitere Informationen und Termine für Juni unter www.filmphilharmonie.de.

Aktuelles und Hintergründe auf unserer FACEBOOK-Seite.

Fotos: BLANCANIEVES (© Arcadia Motion Pictures), DER ROSENKAVALIER (© Filmarchiv Austria), DIE PASSION DER JUNGFRAU VON ORLÉANS (© Gaumont Catalogue).