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Straßenjagd mit Speedy
(Speedy)
USA
1928
Komödie

Die New Yorker Bahngesellschaft will die letzte von Pferden gezogenen Straßenbahn aus dem Verkehr ziehen und durch moderne, motorisierte Fahrzeuge ersetzen – und das mit jedem Mittel. Gegen den Besitzer der alten Pferdebahn wird eine Intrige eingefädelt. Er soll entführt und die Bahn versteckt werden. Denn diese muss mindestens einmal pro Tag durch die Stadt fahren, damit der betagte Kutscher seine Lizenz behält. Der Freund seiner Enkelin, Harold „Speedy“ Swift, erfährt von dem sinisteren Vorhaben und mobilisiert die Nachbarschaft, um das Vorhaben zu vereiteln. Die noch lebenden Veteranen des Bürgerkrieges kommen ihm dabei zu Hilfe. Ein doppelter Kampf gegen die Zeit entspinnt sich. Doch mit großem Geschick gelingt es „Speedy“ innerhalb von 24 Stunden alle Hindernisse zu meistern und damit den Kaufpreis für die Lizenz in die Höhe zu treiben.

Harold Lloyds letzte Stummfilm-Komödie thematisiert den Wandel der Lebensverhältnisse durch die rasante Beschleunigung des Alltags in den modernen Großstadt und schlägt damit – neben aller Komik – auch einen gesellschaftskritischen Ton an. Durch seine beeindruckenden Stadtansichten von New York gewinnt der Film zudem einen dokumentarischen Wert.

Gerade auf den Kontrast zwischen hektischem Großstadtalltag der 20er-Jahre und der Langsamkeit früherer Zeiten reagiert Carl Davis in seiner neu komponierten Filmmusik, die im Big-Band-Stil gehalten einen jazzigen Grundton anstimmt.

Kompositionen:

Neukomposition von Carl Davis

0
  kleines Orchester (16 - 45 Musiker)    
 
Besetzung
1.0.1/ssax/asax+1/ssax/asax+1/bcl/tsax/barsax.1 - 2.2.1.1 - 2perc.drumkit - pno/cel - bjo/gtr - strings
     
 
Dauer in min.
85
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