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Leuchte Asiens, Die
(Leuchte Asiens, Die - Prem Sanyas)
Deutschland / Indien
1925
Dokumentation

Innerhalb der deutschen Filmgeschichte ist dieser Film ein kurioses Experiment. Während zahlreiche aufwändige Ausstattungsfilme mit exotischen Themen in den Studios von Berlin und München entstanden, reiste Franz Osten an Originalschauplätze in Indien, um 1924 dort einen Film über das Leben Gautama Buddhas zu drehen mit einem nahezu komplett indischen Stab. Die Dreharbeiten waren ein Kraftakt mit tausenden von Menschen und Pferden, hunderten von Kamelen, Tigern und Leoparden samt einem Tross von dreißig Elefanten, die das Filmteam durch insgesamt fünfzehn indische Städte führten. DIE LEUCHTE ASIENS setzte Maßstäbe vor allem durch seine Authentizität.

Der Film beginnt mit Aufnahmen von Touristen, die Gaukler in den Straßen von Bombay beobachten. Dann erzählt ein weißbärtiger Greis, der unter einem Baum sitzt, die Geschichte von Gautama, dem Sohn von König Suddodhana und Königin Maya. Gautama verlässt seine Gefährtin Gopa um seine Erfüllung als Wanderprediger zu finden. Letztendlich wird er der Gründer des Buddhismus.Dieses religiöse Epos mit seinen idealisierten Protagonisten erzählt die Handlung aus der Rückschau. In der letzten Szene kniet Gopa vor Gautama und bittet ihn, seine Schülerin werden zu dürfen.

Kompositionen:

Pierre Oser

2001
  Ensemble (1 - 15 Musiker)    
 
Besetzung
1.1.1.1 - 0.0.1.0 - Streicher (1.1.1.1.1)
     
 
Dauer in min.
96
sync fps
20
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