Kategorie: Highlights

Pressestimmen zu MEISTERREGISSEURE UND IHRE KOMPONISTEN: STEVEN SPIELBERG UND JOHN WILLIAMS in der Alten Oper Frankfurt

16.Dezember.2011

 

Frankfurter Rundschau, 19.11.2011:

DIe HR-Sinfoniker mit Spielberg-Filmmusik
von Bernhard Uske


" (...) Mit den Dinosaurien aus "Jurassic Park" begann der Abend, den das HR-Sinfonieorchester unter Frank Strobel bestritt: rthythmisches Pathos wie bei Gustav Holst. Später dann die Schindler-Partitur: in Gelee eingelegter Max Bruch. Hier war die im Vergleich zur Filmversion trockenere Diktion Strobels und des Violinsolos höchst angenehm, wie überhaupt die meist zwischen breiten Srreicher-Schraffuren und forcierenden Bläser-Fanfaren sich bewegenden Williams-Üppigkeiten hier fettfreier wirkten. (...)"

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.11.2011:

Im Hai-Auqarium: Filmonzert in der Alten Oper
von Sinem Deyra Kilic

"Unter der Leitung des Filmspezialisten Frank Strobel entfaltete Das hr-Sinfonieorchester ein fulminantes Klang- und Bildkaleidoskop der berühmtesten Gemeinschaftswerke von Williams und Spielberg. (...)"

 

Frankfurter Neue Presse, 20.12.2011:

Der Weiße Hai schwimmt durchs Orchester

 

 

 

Offenbach Post, 19. Dezember 2011

von Stefan Michalzik

 

 

Mit John Williams, Symbiosepartner des Filmerzählers Steven Spielberg, ist die Sinfonik des klassischen Hollywood ins Kino zurückgekehrt. Das Raffinement seiner mit orchestraler Opulenz wie mit kammermusikalischer Intimität aufwartenden Musik hat seinen Ursprung in der Romantik. Die Klangsprache von Brahms oder Tschaikowsky, die Tondichtungen von Berlioz und Liszt und Wagners Leitmotivtechnik sind Wurzeln einer wirkungsmächtigen Produktion, die zum Erfolg vieler Streifen beigetragen hat. 


Die Aufmerksamkeit, die Filmmusik im Konzertsaal erfährt, ist eine andere als im Kino, wo ihre Wahrnehmung mehr oder weniger unterbewusst ist. Die Frage, ob sie im Konzert zu sich kommt oder nicht doch am Bestimmungsort, ist schwer zu beantworten. Tatsache ist, dass sich Aufführungen von Filmmusiken großer Beliebtheit erfreuen. Eine Rolle spielt der Wiedererkennungseffekt der populären Themen. 

Frank Strobel, der renommierteste Filmdirigent weithin, geht weiter. Beim Konzert mit dem hr-Sinfonieorchester in der Frankfurter Alten Oper reihte er nicht schnöde die Hits des 1932 in New York geborenen John Williams aneinander; er gab mit Suiten und Motiven aus Spielberg-Epen von »Der weiße Hai« über »Unheimliche Begegnung der dritten Art« und »E.T.« bis zu »Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels” Einblick in die Wirkung der Musik… 

Bei den bestens präparierten hr-Sinfonikern ist technisch erstrangiges Spiel auf höchstem Niveau garantiert. Dem populären, nicht etwa anspruchslosen Stoff, in einem gescheiten Mittelweg wohltuend sparsam mit Filmbildern unterlegt, wurde an diesem kurzweiligen Abend beispielhaft Genüge getan!