Kategorie: Highlights

Pressestimmen zu METROPOLIS 27/10

15.Februar.2010

„Das erste Highlight der Berlinale“ (Berliner Morgenpost, 13. Februar 2010)

„A smashing, if cold, success” (The Wall Street Journal, 13. Februar 2010)

„Glanzvolle Wiederauferstehung einer Legende“ (NEWS ORF.at, 15. Februar 2010)

„Man wird wahrlich das Gefühl nicht los, einem einzigartigen Kinoerlebnis von außergewöhnlicher Romantik beigewohnt zu haben.“ (Karoline Herfurth, in: Die Welt online, 15. Februar 2010)

Die Schrifttafel „Ende“ wird von einem donnernden Orchestertusch begleitet – den hat dieses Filmereignis wahrlich verdient.
* Tobias Kniebe: „Neuer Ausdrucksraum für METROPOLIS“ (Süddeutsche Zeitung, 13. Februar 2010)

Ein Ereignis, wie es in der Filmwelt wohl einmalig sein dürfte. (...) Das Rundfunk-Sinfonieorchester unter Leitung von Frank Strobel gibt der Musik den ganzen satten, sinfonischen Klang – die Uraufführung ist, neben anderem, auch ein großartiges Konzert.
* Christina Tilmann: „Monster der Moderne“ (Der Tagesspiegel, 13. Februar 2010)

Großes Stummfilmkino, das heißt nicht mal eben ins Kino gehen. Es ist ein festliches Abendvergnügen: Ein Orchester (in Frankfurt: das Staatsorchester Braunschweig) sitzt vor der Leinwand, ein Dirigent (Helmut Imig) steht am Pult, es gibt eine Ouverture, alles ist eher wie eine Opernvorstellung. (...) Stummfilm mit Orchesterbegleitung, das ist ein Kino der puren, großen und fast averbalen Gefühle. Es sind die Musik und die Gesichter, die Bedeutungen tragen, nur gelegentlich gesellt sich ein von den Lippen ablesbares Wort oder eine Schrifttafel dazu. (...) Es ist die Musik, die den Rhythmus des Films aufnimmt, die für den Zuschauer den Film emotional zugespitzt interpretiert, die ihn nervös machen oder besänftigen will, die Vorahnung von etwas enthält, das noch nicht zu sehen ist oder Nachklänge von Verschwundenem. Musik und Film stehen gleichberechtigt nebeneinander und sind eine Verbindung eingegangen, die von enormer suggestiver Wirkung ist. (...) Die Präsenz eines live spielenden großen Orchesters ist massiv, und Helmut Imig und das Braunschweiger Staatsorchester tun eine bewundernswerte Arbeit, voll Umsicht, Konzentration, Genauigkeit, kraftraubender als eine Opernaufführung. (...) Es ist in der Filmgeschichte nicht oft vorgekommen, dass ein Film und seine Musik so intensiv und präzise verschränkt sind wie im Fall METROPOLIS.
* Hans-Jürgen Linke: „Bist du okay, Fredersen?“ (Frankfurter Rundschau, 14. Februar 2010)